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Bäume gegen Feinstaub: BdB will Umweltfonds

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Während Bundeskanzlerin Angela Merkel heute zum Abgas-Gipfel ins Kanzleramt geladen hat, bringt der Bund deutscher Baumschulen (BdB) Bäume als natürliche Feinstaubfilter ins Spiel. Geld für mehr Grün in den Städten soll ein Umweltfonds liefern, den der BdB fordert.

Der BdB setzt sich für mehr Grün in Städten ein und fordert dafür einen Umweltfonds von der Industrie. Foto: Graf von Luckner/BdB

Autohersteller sollen Geld für mehr Grün in Städten sammeln

In diesem Fonds sollen die Autohersteller – zusätzlich zu ihren Bemühungen, durch technische Lösungen künftig die Feinstaubemissionen ihrer Fahrzeuge zu reduzieren – die nötigen Mittel sammeln, mithilfe derer die Kommunen luftfilternde Gehölze pflanzen können.

„Dies wäre ein wichtiger ergänzender Schritt der Industrie, um den oft finanziell klammen Städten Wege zur Feinstaubminderung zu ermöglichen. Größte Nutznießer dieser Maßnahme wären Mensch und Natur gleichermaßen“, erklärt BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl. Denn Bäume, so Guhls Argumentation, sind nach wie vor am besten geeignet, die Luft zu reinigen und damit die Feinstaubbelastung einzudämmen.

BdB fordert Ausbau der grünen Infrastruktur

Obwohl der BdB zu den engagierten Verfechtern von mehr Stadtgrün zählt und sich bereits seit einiger Zeit für den Ausbau der grünen Infrastruktur in den Kommunen einsetzt, gibt es in vielen bundesdeutschen Gemeinden nach wie vor mehr Grau als Grün.

„Hier muss schnell Abhilfe geschaffen werden“, meint Guhl. „Wir brauchen einen raschen Ausbau der grünen Infrastruktur und die Anpflanzung möglichst großer Bäume, um natürliche Filteranlagen in die Städte zu bringen. Dazu eignen sich sowohl Laub- als auch Nadelbäume.“