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Banken stehen auf wildes Saatgut

Um die „Saatguterhaltung und Nutzbarmachung von Kulturpflanzen und heimischen Wildarten”, geht es am 8. und 9. Mai auf der Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Saatgut- und Sortenwesen in Osnabrück (Botanischer Garten). 

Themen sind unter anderem die Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft (WEL) und ihre Stellung zwischen In situ- und Ex situ-Erhaltung gefährdeter Wildpflanzen mit Nutzungspotenzial sowie Grundlagen, Methoden und spezielle Anforderungen der Wildsaatgutbanken und Erhaltungskulturen.

Vorgestellt wird auch die Kew Gardens Millennium Seed Bank Partnership – ein globales Netzwerk zur Erhaltung von Wildpflanzensamen. Angesprochen werden unter anderem auch die Empfehlungen für Begrünungen mit gebietseigenem Saatgut – ein neues Regelwerk der FLL oder die Genbank Samenvermehrte Zierpflanzen.

Kontakt: PD Dr. Andreas Börner, IPK Gatersleben, E-Mail: boerner(at)ipk-gatersleben.de; Fax: 039482 5155. Internet: www.genbank-wel.de. (hlw)