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Bau- und Gartenmärkte dürfen weiterhin öffnen

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Im Zuge der Corona-Krise haben Bund und Länder mitgeteilt, dass bestimmte Geschäfte des Einzelhandels, sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen und Einrichtungen des öffentlichen Lebens zu schließen seien. Allerdings gibt es Ausnahmeregelungen.

Mit diesem Plakat sollen die Gartenmarktunternehmen Kunden auf die Hygieneregelungen aufmerksam machen. Foto: VDG/ ZVG/ BHB/ IVG

„Brauchen einschneidende Maßnahmen“

Es sind Einschnitte, die es in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bislang noch nicht gegeben hat. „Wir brauchen einschneidende Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen zu verlangsamen“, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Meldung der Bundesregierung. Ausdrücklich NICHT geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel. Auch Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken, Lieferdienste, Poststellen und weitere Einrichtungen sollen geöffnet bleiben, dazu gehören laut Bundesregierung auch Bau- und Gartenmärkte, sowie Märkte des Tierbedarfs und Großmärkte. Für diese Bereiche sollen auch die Sonntagskaufverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden.

Öffnung nur unter bestimmten Hygiene-Auflagen

Die Öffnung der angegebenen Bereiche solle allerdings nur unter Auflagen zur Hygiene erfolgen, außerdem soll der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden. Im Bundesland Bayern, wo bereits der Katastrophenfall ausgerufen wurde, gelten für die genannten Branchen beispielsweise die geänderten Öffnungszeiten werktags bis 22 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Dienstleister und Handwerker dürfen zudem ihren Tätigkeiten weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet. Dazu bieten der Verband Deutscher Gartencenter (VDG), der Zentralverband Gartenbau (ZVG), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) und der Industrieverband Garten (IVG) ein Plakat zum Download an, welches Händler ausdrucken und in ihren Geschäften aufhängen sollen. Damit sollen Kunden vor allem darauf aufmerksam gemacht werden, einen mindestabstand von drei Metern zueinander zu wahren. Zudem sollen weitere Informationen zum Umgang mit Kunden und weiteren Vorsichtsmaßnahmen von den Verbänden folgen.

Stimmen der Verbände zur Corona-Krise

„Ein besonnenes und umsichtiges Vorgehen steht jetzt an erster Stelle“, betonte ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Verbände. „Nur wenn wir gemeinsam die Selbstverpflichtung konsequent umsetzen, können wir Neuinfektionen verhindern“, ergänzte VDG-Geschäftsführer Peter Botz. „Wir wollen das Leben der Bürger weiterhin unterstützen“, so BHB-Geschäftsführer Dr. Peter Wüst, „und gleichzeitig alles unternehmen, um die Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten“. IVG-Geschäftsführerin Anna Hackstein begrüßte die Selbstverpflichtung der Märkte: „Oberste Priorität hat in dieser Zeit die Gesundheit der Kunden und Mitarbeiter.“

Schließungen im öffentlichen Leben

Schließen müssen hingegen sämtliche Einrichtungen des kulturellen und öffentlichen Lebens, wie Museen, Zoos und Tierparks, Theater, Konzerthäuser, Clubs, Kneipen, Fitnessstudios, Schwimmbäder, öffentliche Sportanlagen und viele weitere Einrichtungen. Restaurants dürfen lediglich unter der Einhaltung von bestimmten Auflagen öffnen, wie vorgegebene Abstände zwischen den Tischen und nur innerhalb bestimmter Zeiten. Sperrstunden werden hier konsequent eingeführt.

Weitere Informationen zur Corona-Krise finden Sie unter dem Newstag „Coronavirus“.  

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