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Baumärkte: Lebendes Grün top, Gartenmöbel Flop

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Lebendes Grün sorgt im ersten Dreivierteljahr 2017 für kräftige Umsatzzuwächse im Baumarkthandel. Weniger gut verkauften sich dagegen Gartenmöbel, für die laut Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) im selben Zeitraum ein deutlicher Umsatzrückgang zu Buche schlägt.

Mit Lebendem Grün erzielten die Baumärkte in den ersten neun Monaten ein sattes Umsatzplus. Foto: Gerhard Seybert/Fotolia

Den aktuellen Marktzahlen zufolge erwirtschafteten die Baumärkte im Bundesgebiet über alle Produktbereiche hinweg in den ersten drei Quartalen einen Bruttoumsatz von insgesamt 14,20 Milliarden Euro, was einem Umsatzplus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht – obwohl sich die Umsätze von Juli bis September laut BHB leicht rückläufig entwickelten (insgesamt 4,61 Milliarden Euro/minus 0,8 Prozent).

Zielsetzung: bis zum Jahresende 1,3 Prozent Umsatzwachstum im Baumarkthandel

„Wir können mit dem aktuellen Branchenergebnis durchaus zufrieden sein. Trotz der wetterbedingt nicht gerade optimalen Rahmenbedingungen in den Sommermonaten behält unsere Branche den seit Jahresbeginn eingeschlagenen Stabilitäts- und Wachstumskurs bei“, sagt BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst. Entsprechend ist der Verband optimistisch, seine gesteckten Ziele – ein Umsatzwachstum von 1,3 Prozent – bis zum Jahresende zu erreichen.

Als bislang umsatzstärkste Monate 2017 nennt der BHB Mai (1,98 Milliarden Euro/plus 0,3 Prozent), April (1,84 Milliarden Euro/minus 7,1 Prozent) und März (1,81 Milliarden Euro/plus 15,4 Prozent). Im Juli (1,63 Milliarden Euro/minus 0,8 Prozent) und August (1,54 Milliarden Euro/minus 2,7 Prozent) entwickelten sich die Umsätze im Baumarkthandel dagegen rückläufig.

Gartensortimente wichtige Umsatztreiber in Bau- und Heimwerkermärkten

Besonders hohe Umsätze erzielten die Sortimentsbereiche Bauchemie/Baumaterialen (1,45 Milliarden Euro/plus 3,4 Prozent), Sanitär- und Heizungswaren (1,27 Milliarden Euro/plus 3,1 Prozent), Gartenausstattung (1,09 Milliarden Euro), Anstrichmittel/Malerzubehör (977,0 Mio. Euro) und Werkzeuge/Maschinen/Werkstattausstattung (940,4 Millionen Euro/plus 3,4 Prozent).

Mit insgesamt 3,64 Milliarden Euro und somit 25,6 Prozent des Gesamtjahresbruttoumsatzes erwiesen sich die Gartensortimente als wichtige Umsatztreiber in Deutschlands Bau- und Heimwerkermärkten. Den deutlichsten Zuwachs verzeichnete hier Lebendes Grün mit einem Umsatzplus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei Gartenmöbeln hingegen wurden um 10,4 Prozent niedrigere Umsätze erzielt.