TASPO GartenMarkt

Baumschule Hinrichs: vom Ammerland ins Gartencenter

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Die Baumschule Hinrichs in Edewecht expandiert weiter. Mit einem großen Sortiment an hochwertigen Pflanzen reagiert das Ammerländer Unternehmen auf die Kunden- und Endverbraucher-Nachfrage nach Qualität. Gut gehende Artikel im Gartencenter und damit starke Umsatzträger sind neben Hortensien große und schlanke Gehölze sowie kompakte und kleine Ware für Balkon und Terrasse.

Nachhaltige Unternehmensphilosophie

„Wir sind ein moderner Produktionsbetrieb, der gemeinsam mit gut ausgebildeten Mitarbeitern ein großes Sortiment an hochwertigen Pflanzen, ganzjährig bis hin zu größeren Qualitäten für den anspruchsvollen Kunden produziert. Dabei schützen wir die Umwelt und schonen die natürlichen Ressourcen. Wir sind stolz auf den partnerschaftlichen Kontakt, den wir mit unseren Kunden oftmals seit vielen Jahren pflegen“, beschreibt Betriebsinhaber Hajo Hinrichs seine Unternehmensphilosophie.

Tradition und Handwerk

Gegründet wurde die Baumschule Hinrichs 1962 von Gärtnermeister Walter Hinrichs in Edewecht auf 0,5 Hektar Betriebsfläche. Um genügend Erweiterungsmöglichkeiten zu haben, erwarben Hajo und Heike Hinrichs, die das Unternehmen jetzt in zweiter Generation führen, 35 Hektar landwirtschaftliche Flächen in Edewecht-Westerscheps.

Seit 1991 kultiviert das Unternehmen auf aktuell 25 Hektar Freiland und 15 Hektar Containerfläche über 1.500 verschiedene Pflanzenartikel. Sortimentsschwerpunkt bilden mit 85 Prozent Laubgehölze im Container ab fünf bis zwanzig Litern.

Regelmäßig neue Sorten bei Blütensträuchern

„Traditionell kultivieren wir Blütensträucher“, erklärt Hajo Hinrichs. „Blütenhartriegel, Magnolien, Hibiscus sowie Hausbäume, Kirschlorbeer, Koniferen und Inkarho-Rhododendron zählen zu unserem Sortiment, das wir regelmäßig um neue Sorten ergänzen. Aktuell ist die Nachfrage nach großen Gehölzen mit hohem Zierwert wie zum Beispiel Halesia sehr gut und konstant. Fastigiata-Formen wie der schlank wachsende Liquidambar styraciflua ‘Slenders Silhouette’, Rhamnus frangula ‘Fine Line’ oder die Sambucus-Sorte ‘Black Tower’ sind ebenfalls gut gehende Artikel.“

Hortensien im Gartencenter gute Umsatzträger

Hortensien sind nach Einschätzung von Hinrichs nach wie vor starke Umsatzträger. „Voraussetzung ist jedoch, dass man als Produzent von Mai bis September ein knospig blühendes Sortiment zur Verfügung hat, gerne auch in großen Stückzahlen, denn vor allem Hydrangea paniculata und die neuen kleinwüchsigen Sorten wie ‘Magical Mont Blanc’, ‘Little Quick Fire’ oder ‘Bobo’ sind beliebte und pflegeleichte Impulsartikel.“

Verstärkte Nachfrage nach Buchs-Ersatz hält an

Die Nachfrage bei Gehölzen als Buchs-Ersatz hält an, hier empfehlen sich auf passenden Böden allgemein Taxus baccata ‘Renkes kleiner Grüner’ und ähnliche Sorten oder Ilex crenata ‘Glorie Dwarf’, da deren feine Belaubung besser in Form geschnitten werden kann.

„Weiterhin spannend ist auch das Thema kleine und kompakte Pflanzen für Balkon und Terrasse, darunter Neuheiten an Weigelien und Deutzien wie ‘Yuki Snowflake’ und ‘Yuki Cherry Blossom’ und das Thema attraktive, dunkle Belaubung wie die Physocarpus-Sorten ‘Little Devil’, ‘All Black’ oder ‘Midnight’.“

Größere Ware ist gefragt – häufig als Fertigprodukt

Immer wichtiger ist, dass die Ware nicht nur visuell attraktiv ist, sondern auch zum richtigen Zeitpunkt an Ort und Stelle steht. „Die Gartencenter-Kunden fragen in letzter Zeit stärker größere Pflanzen nach. Auch bei Pflanzen wollen die Kunden ein Fertigprodukt, das was hermacht. Wenn man vergleicht, wie groß ein Blumenstrauß für 20 Euro ist und wie viel Hortensie der Kunde im Container für 20 Euro erhält, macht die Hortensie, vor allem wenn sie blüht, doch viel mehr her“, ist Hinrichs überzeugt.

Visuell attraktive Gehölze als Kundenmagnet

Weiterhin zu beobachten ist, dass die wenigsten Kunden noch mit einer Einkaufsliste ins Gartencenter gehen. „Es wird die Ware gekauft, die schön blüht oder visuell sehr attraktiv ist. Das ist der Anspruch an den Produzenten, dass er den Verkaufszeitraum ‚künstlich‘ durch Steuern des Blütezeitpunkts verlängert“, weiß Hinrichs.

Um Blühtermine zeitlich zu staffeln und Pflanzen zu bestimmten Zeiten in optimaler Blatt- und Blühqualität anzubieten, wurden daher in den vergangenen Jahren regelmäßig neue Kulturräume errichtet. Derzeit stehen dem Betrieb 2,5 Hektar unter Folie zur Verfügung, um die Wuchsbedingungen im Bedarfsfall genauer zu steuern.

Den kompletten Artikel mit Infos zum neuen Konzept „Native Line“ der Baumschule Hinrichs lesen Sie im aktuellen TASPO GartenMarkt, der am 6. Juli erschienen ist.