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Beet- und Balkonpflanzenabsatz 2005: Gartencenter und Gärtnereien punkten

Gärtnereien blieben im ersten Halbjahr 2005 mit einem Marktanteil von 24 Prozent die wichtigste Einkaufsstätte für Beet- und Balkonpflanzen. Auch mengenmäßig standen sie an erster Stelle, weist der Bundesbericht Beet- und Balkonpflanzen der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP, Bonn) vom 28. November 2005 aus. Absolut gesehen erzielten die Gärtnereien und Baumschulen mehr Umsatz, verkauften aber etwas weniger Pflanzen, ermittelte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK, Nürnberg) im Auftrag der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA, Bonn) und ZMP im Bundesbericht. Demnach standen an zweiter Stelle der Einkaufsstätten die Baumarkt-Gartencenter, die in der Marktbedeutung der Einkaufsstätten stark zugelegt hätten und woher jede fünfte Beet- und Balkonpflanze stamme. Gemessen an den Ausgaben konnten aber Gartencenter im ersten Halbjahr 2005 von allen Einkaufsstätten am stärksten profitieren. Auch verkauften Gartencenter im ersten Halbjahr 2005 deutlich mehr Pflanzen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum und auch mehr als im ersten Halbjahr des Spitzenjahres 2003. Wie der ZMP-Bundesbericht Beet- und Balkonpflanzen weiter ausweist, gab es bei den Discountern, die von 2002 bis 2004 die höchsten Steigerungsraten verbuchen konnten, im ersten Halbjahr 2005 deutliche Rückschläge. Die späte Frostperiode war dabei eine der Hauptursachen, so die ZMP. Die übrigen Einkaufsstätten des Lebensmitteleinzelhandels litten insgesamt weniger unter dem späten Frosteinbruch. Aber auch der Lebensmitteleinzelhandel setzte weniger Beet- und Balkonpflanzen ab als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Verlierer der Saison waren laut ZMP-Bericht erneut auch die Blumenfachgeschäfte. Mengenmäßig kamen sie noch auf einen Marktanteil von weniger als elf Prozent, wertmäßig auf zwölf Prozent. Der Bundesbericht Beet- und Balkonpflanzen 2005 umfasst 20 Seiten und ist beziehbar über die ZMP in Bonn. Tel.: 0228-9777-173.