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Best Christmas City-Wettbewerb: Das sind die Gewinner

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Die Gewinner des Wettbewerbs „Best Christmas City“ stehen fest. Die Fachjury hat entschieden: Michelstadt in Hessen, Celle in Niedersachsen und Essen in Nordrhein-Westfalen zählen zu den schönsten Weihnachtsstädten der Bundesrepublik. Den Fokus legte die Jury in diesem Jahr auf gemeinsame weihnachtliche Aktionen zwischen Stadt, Einzelhandel und Bürgern.

Best Christmas City: Wer hat das beste Handelskonzept?

Von November 2018 bis Januar 2019 präsentierten 36 Städte aus ganz Deutschland ihre vorweihnachtlichen Konzepte auf bestchristmascity.de anhand von Texten, Fotos und Videos. Jetzt stehen die Gewinner der Fachjury in den drei Kategorien Klein-, Mittel- und Großstadt fest. Die Sieger wurden Ende Januar auf der Christmasworld Messe, der internationalen Fachmesse für saisonale Dekoration und Festschmuck, bekanntgegeben.

Der von der Christmasworld in Kooperation mit der der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) und der Fachzeitschrift Public Marketing zum fünften Mal veranstaltete Wettbewerb richtete den Fokus der Juroren in diesem Jahr auf Kooperationen zwischen der Stadt, dem Einzelhandel und den Bürgern.

Im Vorfeld wurde die niedersächsische Stadt Celle bereits Anfang Januar als Publikumssieger einer Online-Umfrage zur „Best Christmas City“ ausgezeichnet. Die von der Fachjury erklärten Gewinner herausragender städtischer Handelskonzepte, werden mit einer besonderer Städtedekoration für die nächste Saison vom Christmasworld-Aussteller MK Illumination honoriert.

Sieger der Kategorie „Großstadt“ ab 100.000 Einwohner

Die Stadt Essen in Nordrhein-Westfalen überzeugte als Sieger in der Kategorie Großstadt. Die Fachjury hob das schöne Lichtkonzept sowie das eigens konzipierte Wegekonzept Essens hervor, welches die Bürger durch die Innenstadt und so zu den Geschäften führt. Neben der intensiven Verzahnung von Einzelhandel und Stadtmarketing beurteilte die Fachjury das Zusammenspiel von 20 auf de Weihnachtsmarkt vertretenen Nationen als besonders positiv sowie das Essener Krippenland. Mit der Krippenland-Aktionen lud die Stadt in das Rathaus, Banken, Kirche sowie zahlreihe Geschäfte ein, sich von unterschiedlichen Krippen überraschen zu lassen.

Zweitplatzierter Kiel erstrahlte gleich an fünf Orten in der Stadt und überzeugte mit einer hohen Professionalität des Stadtmarketings mit der Nutzung einer Lasermessung zur Datenerfassung der tatsächlichen Besucherfrequenz in der Fußgängerzone. Weitere Aktionen waren ein Lichtstrandkorb als Selfie-Motiv, Fahrt- und Parkkostenerstattung, Gutscheinheften, Gewinnspiele sowie ein Eisfestival und die Hashtag-Aktion #kielbestchristmascity.

Auf Platz drei landete Ludwigshafen am Rhein in Rheinland-Pfalz. Die Jury lobte vor allem den Flashmob der Ludwigshafener Musikschule, bei der zu einem festgelegten Zeitpunkt in einem Einkaufszentrum das Lied Feliz Navidad gesungen wurde sowie das Weihnachtssingen auf dem Dach des Einkaufszentrums mit einer lokalen Band. Ein weiteres Highlight war ein Fotoworkshop für Hobby-Fotografen, die Ehrenamtbörse und eine Wunschzettelaktion.

Sieger der Kategorie Mittelstadt mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern

Celle, der Sieger der Publikumsbefragung mit 3.164 Stimmen, konnte mit seinem städtischen Illuminationskonzept auch die Fachjury überzeugen. Die Stadt verband mit seinem Konzept Innenhöfe, kleine und große Plätze miteinander und lockte durch Aktionen wie einer Eisstockbahn, Foto-Box oder Weihnachtsmanufaktur mit wechselnden Angeboten zahlreiche Besucher an. Ein „lebendiger Adventskalender“ mit 24 beteiligten Geschäften und Partnern sorgte täglich für ein weihnachtliches Highlight.

Ahaus in Nordrhein-Westfalen und Elmshorn in Schleswig-Holstein überzeugten mit ihren Konzepten die Fachjury für den zweiten und dritten Platz unter den mittelgroßen Städten. Ahaus punktete mit Anreizen wie kostenlosem W-LAN und Parken in der Stadt, Rabattaktionen sowie winterlichen Attraktionen wie Eislaufen, Reifen-Rodeln, Moonlight-Skating und einem Eishockeyturnier. Ein besonderes Highlight: die Verlagerung des Schulsportes aufs Eis, um den Kindern die Schulzeit weihnachtlich zu versüßen.

In Elmshorn sorgte eine als Engel verkleidete Akrobatin für eine mit Sternenstaub versehen weihnachtliche Eröffnung des Marktes. Neben einer eigenen Weihnachtskugel, die seit zehn Jahren in limitierter Auflage für Sammler herausgegeben wird, punktete Elmshorn jedoch mit einer ganz anderen Aktion und sicherte sich Extrapunkte: das Engagement der Stadt gegen Fremdenfeindlichkeit in Form einer Bürger-Kundgebung.

Sieger der Kategorie Kleinstadt bis 20.000 Einwohner

Den ersten Platz unter den Kleinstädten sicherte sich Michelstadt in Hessen. Mit zahlreichen kleinen Aktionen in Form von romantischen Führungen durch den Ort, Konzerten und Theater, einem Glockenspiel sowie einer lebensgroßen Krippe punktete die Stadt bei der Fachjury. Zum weihnachtlichen Konzept gehörte außerdem die besondere Anordnung der Hütten und Holzfiguren, die zusammen mit Schaufenstern, Holzkunst und Weihnachtsmarktbuden ein harmonisches Bild boten. Neben einem Gewinnspiel für Bürger, das die Einkauflust steigerte, rundeten kulinarische Abwechslungen und individuelle Postkarten des Michelstädter-Rathauses das Angebot ab.

Auf dem zweiten und dritten Platz folgen Miltenberg in Bayern und Rotenburg an der Fulda in Hessen. Das historische Miltenberg bot neben seinem Illuminationskonzept und zahlreichen Aktionen in der Stadt an verschiedenen Orten sowie einer Spendenaktion zum Thema „Fluss der 10.000 Kerzen“, mit „MCity Taler“ ein Bonussystem für den Einzelhandel an. Die Taler konnten anschließend direkt an den Weihnachtsmarktständen eingelöst werden. Rotenburg an der Fulda lockte dagegen mit besonders geschmückten Schaufenstern sowie eine Schlittschuhbahn mitten im Herzen der Stadt und ein von Künstlern geschnitzte Krippe, die für einen guten Zweck versteigert wurde.