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Bildergalerie: Stiltrends 2019 in Szene gesetzt

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Nachhaltigkeit, zunehmende Schnelligkeit und Technisierung, aber auch der Wunsch nach Beschaulichkeit und Rückzug – dies alles findet sich in den Stiltrends 2019 wieder. Wie sich diese mit Blumen und Pflanzen im Indoor-Bereich umsetzen lassen, zeigen der FDF und das Blumenbüro Holland (BBH) aktuell auf der IPM.

Drei Stiltrends hat das Blumenbüro gemeinsam mit der Branchenorganisation „Tuinbranche Nederland“ und iBulb sowie der Trendbeobachterin Aafje Nijman für 2019 für die Zierpflanzenbranche herausgearbeitet: „Harvesting Elements“, „New Frontiers“ und „Soft Landing“.

„Soft Landing“: Weichheit gegen das Chaos in der Welt

Innerhalb des Stiltrends „Soft Landing“ dreht sich alles um eine „weiche Landung“ – in der Gesellschaft, vor allem aber im direkten Lebensumfeld. Bei so viel Chaos in der Welt draußen soll das eigene Zuhause freundlicher, sanfter, schöner sein. Ein Ort, an dem man sich sicher und wohl fühlt, so als wäre man in eine warme Decke gehüllt.

Im Indoor-Bereich bei der Einrichtung führt dieser Trend zur Verwendung weicher Dinge: sanfte Farbtöne, weiche Materialien, zarte, sich manchmal wiegende Blumen- und Pflanzenarten. Hier und da weisen folkloristische Details auf einen historischen oder ethnischen Ursprung hin.

Im Outdoor-Bereich äußert sich dieser Trend in einer Umgebung, in der man ruhig barfuß herumlaufen kann. Moose, Gräser, weich behaarte Pflanzen vermitteln genau wie die Einrichtung das Gefühl von Komfort und Weichheit. Die Farben sind ebenfalls zart, ohne süßlich zu wirken. Die Formen sind weich, abgerundet und haben hübsche runde Kugelformen.

„Harvesting Elements“: Nachhaltigkeit im Fokus

Beim Stiltrend „Harvesting Elements“ dreht sich alles um Nachhaltigkeit und den morgigen Tag. Die Sorge um die Zukunft führt laut BBH zu einer strengeren Produktauswahl und einem neuen Verantwortungsbewusstsein.

Im Indoor-Bereich führt dieser Trend zu Räumen, die Ruhe vermitteln und bei denen Rhythmus und das reine Produkt zählen. Die nachhaltige Herangehensweise sorgt für ein echtes Revival von Recyclingmaterialien, die ihre Authentizität bewahren. Das Ergebnis sind Verbundmaterialien und Produkte, die nicht perfekt aussehen, denen man aber ihre Geschichte ansieht.

Auch Blumen und Pflanzen spielen bei diesem Trend eine besondere Rolle: Monosträuße können getrocknet werden oder – verbunden mit einer neuen Sicht der Dinge – steht hier ein bunter Pflanzenstrauß in einer Vase.

Im Outdoor-Bereich äußert sich dieser Trend ähnlich wie im Interieur, ist aber noch deutlicher zu erkennen: Der Garten ist aufgeräumt, hat eine klare, effiziente Einteilung, nach Möglichkeit werden die Materialien darin wiederverwendet. Der optische Kontrast findet sich in der Verwendung natürlicher Elemente wieder, beispielsweise durch den Einsatz von Beton in Kombination mit Muschelschalen.

„New Frontiers“: Die Zukunft ist da

Beim Stiltrend „New Frontiers“ geht es um Schnelligkeit, Smartheit und um die Sinne: Wie können wir in einem technisch immer intelligenteren Lebensumfeld mit uns selbst in Kontakt bleiben?

Im Indoor-Bereich bei der Einrichtung vermittelt dieser Trend das Gefühl, dass es für alles intelligente, technische Lösungen gibt. Ein besonderes metallisches Finish von Oberflächen, transparente Materialien mit Farbverläufen und Spiegeleffekten verleihen dem ganzen einen Sci-Fi-Effekt. Blumen und Pflanzen zeigen sich so schlicht wie möglich – und sehr zeitgemäß.

Im Outdoor-Bereich zeigt sich der Trend ebenfalls geheimnisvoll und futuristisch. Seine Anhänger nutzen die Bequemlichkeit, die die Technologie im Haus bietet, auch draußen. Das Gefühl eines intelligenten Gartens wird durch den Einsatz von Farben und Materialien verstärkt: Verfremdende Tiefenwirkung, Muster wie durch Ölflecke entstanden oder irisierende Effekte erzeugen ein beinahe unwirkliche Ausstrahlung.

Blumen und Pflanzen kommen bei „New Frontiers“ eher schlicht, mit technisch-inspirierten Accessoires daher.