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CC-System: Mehr Mitsprache für die Kunden

Eine internationale Projektgruppe hat die Container Centralen A/S ins Leben gerufen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Die Gruppe soll über Möglichkeiten der Verbesserung und Weiterentwicklung des europaweit wichtigsten Transportsystems für gartenbauliche Produkte beraten.

CC-Container im Einsatz. Werkfoto

Die Gruppe, bestehend aus Produzenten, Auktionshäusern, Großhändlern, Exporteuren und Spediteuren traf sich erstmals am 27. Oktober.

Hintergrund der Initiative ist nach den Worten von CEO Tonny Vangsgaard Gravesen die stärkere Einbeziehung der Kunden in die Geschäftstätigkeit des Unternehmens.

„Der CC-Pool wurde durch die 22.000 CC-Container-Kunden aufgebaut und gehört ihnen, daher sollten sie auch ein Mitspracherecht haben, wenn es um die zukünftige Entwicklung der CC-Container und die Unterstützung des CC-Pool-Systems geht“, so Gravesen.

Den Angaben zufolge sprachen sich die Teilnehmer im Verlauf der Zusammenkunft einvernehmlich für den Erhalt und Schutz des CC-Pool-Systems aus, da es für alle Nutzer in der Branche in großem Umfang zur Wertschöpfung beitrage.


Noch Potenzial für Verbesserungsmöglichkeiten

Nichtsdestotrotz könne es in vielen Punkten noch verbessert werden. Die Verbesserungsvorschläge reichten von mehr Transparenz bei CC-Fakten- und Zahlen über die Kommunikation der Vorzüge eines geschlossenen Pools und der neuen geräuscharmen Produkte bis hin zu Verbesserungen der Ausstattung, der Änderung von Verfahrensweisen, technologischen Verbesserungen und einem generell größeren Einblick.

Im Ergebnis der engagierten Diskussionen anlässlich der ersten von insgesamt vier Zusammenkünften soll nun ein Plan erarbeitet werden, aus dem hervorgeht, wie sich die CC-Container und auch das Pool-System in den kommenden fünf bis zehn Jahren am besten weiter entwickeln lassen.

Schwerpunkte, die in den kommenden Zusammenkünften auf der Tagesordnung stehen sollen, sahen die Teilnehmer der Veranstaltung in den vier Bereichen CC-Container, CC-Pool-System, RFID-Tags und Technologie sowie in finanziellen Themen.

Dabei sollen unter anderem Fragen nach der CC- Container-Beschaffenheit, ihrer Verfügbarkeit in den Depots und auch der transparenten, einheitlichen Preisgestaltung geklärt werden. Das Entwickeln preisgünstigerer Scanner und das Minimieren von Wartezeiten, die in den Depots derzeit noch aufgrund der Scan-Vorgänge entstehen, sind weitere Zielsetzungen in der Arbeit der Projektgruppe.

Ganz klar sprachen sich die Veranstaltungsteilnehmer auch für ein härteres Vorgehen im Falle gefälschter CC-Schlösser aus. Darüber hinaus strebt die Projektgruppe eine größere Transparenz der Kosten- und Gewinnsituation des Systems sowie für die Wiederbeschaffungskosten der CC-Container an.