TASPO GartenMarkt

CO2-Investitionsprogramm ist im Moment in Planung

Logistik, Technik, Vermarktung - die Fortschritte im Gartenbau sind enorm. Zu diesem Schluss kam die Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium, die in Vertretung von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer die IPM eröffnete. Wie wichtig der Gartenbau für die gesamte deutsche Volkswirtschaft ist, machte sie mit zwei Zahlen deutlich: Der Export an lebenden Pflanzen mache 400 Millionen Euro im Jahr aus, der Import liege sogar bei 1,73 Milliarden Euro. Hinzu käme noch der ganze Bereich der technischen Gartenbauprodukte. Um den Wirtschaftszweig zu unterstützen, habe die Bundesregierung im Jahr 2007 ein Programm für Innovationsförderung aufgelegt. Hier seien 21,6 Millionen Euro eingeplant, die in Themenbereiche wie Pflanzenzüchtung, Elektronik und Pflanzenschutz flößen. Bislang seien Fördermaßnahmen in einer Größenordnung von zwölf Millionen Euro allein für den Gartenbau vorgesehen. Besonders stark vertreten: die Züchtung. Als zweites wichtiges Thema sprach sie den Klimawandel an. Gerade im Unterglas-Gartenbau gebe es noch Potenzial für große Energieeinsparungen und eine Stärkung der Energieeffizienz. Ziel und Traum gleichermaßen sei das Null-Energie-Gewächshaus. Hier wolle die Regierung Modellprojekte unterstützen und die Entwicklung in diese Richtung vorantreiben. Geprüft werde zurzeit in ihrem Hause ein Investitionsprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz im Gartenbau und in der Landwirtschaft, teilte die Staatssekretärin mit.