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Containerpflanzen: Markt ist zweigeteilt

Uneinheitlich sehen die Containerbaumschulen auf 2005 zurück. Während die Gartenbaumschulen und Gartencenter laut Ausschuss-Ergebnis einigermaßen zufriedenstellend abverkauft haben und die zuliefernden Containerbaumschulen jetzt auf ein gutes Frühjahr hoffen lassen, war mit dem Garten- und Landschaftsbau und der öffentlichen Hand kaum ein Geschäft zu vernünftigen Bedingungen zu machen. Bodendeckerrosen beispielsweise seien massiv eingebrochen und Containerbäume waren wohl oft nur zu Preisen von Ballenware verkäuflich. So fasste Ausschussvorsitzender Sönke Clasen auf der BdB-Wintertagung das Thema Containerpflanzen zusammen. Noch eine Zweiteilung bestimmt - nach wie vor - den Markt. "Großverteiler nutzen eine kleine Produktpalette vom maximal 30 Artikeln als Lockangebote, die sie in großer Menge zu aggressiven Preisen am Markt platzieren. Dagegen gehen die besseren Qualitäten zu besseren Preisen in geringen Mengen über den Fachhandel. Insgesamt aber schrumpfe sowohl die Breite des Pflanzensortimentes als auch das Wissen des Kunden um die Pflanze. Auch im Landschaftsbau tröpfeln neue Erkenntnisse aus den Gehölzsichtungen nur langsam ein. "Planer sind fast nur durch direkte persönliche Werbung erreichbar", resümiert Clasen.