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Dem Erbmaterial der Tulpe auf der Spur

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BaseClear, Generade und Dümmen Orange arbeiten nun zusammen, um die Züchtung und Produktion von Tulpen schneller und nachhaltiger zu gestalten. Dabei baut die Kooperation auf die DNA-Analyse-Technik, um das sehr große und komplexe Genom der Tulpe zu entschlüsseln.

Die Wissenschaftler würden durch die Entschlüsselung des des Erbmaterials der Tulpe offenlegen, welche DNA-Muster an erwünschte Eigenschaften der Pflanze gekoppelt sind. Foto: Dümmen Orange

Branchengrößen wollen Tulpenforschung und -produktion beschleunigen

Sollte dieses Vorhaben gelingen, wäre das ein großer Schritt für die Tulpenindustrie. Durch den Zusammenschluss der drei Branchengrößen sind zumindest das Wissen, die Technik und die nötigen finanziellen Mittel vorhanden.

Die Wissenschaftler würden durch die Entschlüsselung des Genoms offenlegen, welche DNA-Muster an erwünschte Eigenschaften der Pflanze gekoppelt sind. Dieses Ziel ist nah, denn das Forschungsunternehmen Generade hat es erstmals geschafft, das Tulpengenom zu kartieren. Die durch das DNA-Analyse-Labor Base Clear entschlüsselten positiven Attribute kann Dümmen Orange dann in neuen widerstandsfähigeren Sorten kombinieren, was wiederum den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren würde.

Gigantisches Genom der Tulpe kann nun dargestellt werden

„Neue technologische Entwicklungen auf dem Gebiet der DNA-Analyse machen es jetzt möglich, das gigantische Genom der Tulpe darzustellen. Damit erschließen wir einen Schatz an Informationen, der verdeutlicht, warum eine Tulpe sich wie eine Tulpe verhält. Dieses Wissen werden wir anschließend einsetzen, um die Züchtung neuer Tulpen zu beschleunigen. Die identifizierten DNA-Muster veröffentlichen wir direkt, um die Forschung an der Tulpe weltweit voranzutreiben”, sagt Hans van den Heuvel, Geschäftsführer Research & Development Dümmen Orange.