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Die NASA brachte es ans Licht

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Dass Pflanzen die Luft von Schadstoffen wie wie Formaldehyd, Trichloräthylen, Benzol oder Nikotin reinigen, belegt auch eine Studie der amerikanischen Weltraumbehörde NASA aus dem Jahr 1989. Diese Erkenntnis beflügelte die Begrünung von Wohn- und Arbeitsräumen.

Grüne Wände - gesündere Mitarbeiter. Raumbegrünung erfährt in der Wirtschaft inzwischen regen Zuspruch. Foto: PURE

Zusatzqualifikation für Gärtner: Zertifizierter Raumbegrüner

1996 gründeten Wolfgang Rogel und Lutz-Peter Kremkau den gleichnamigen Experten-Verbund, leisteten sozusagen Pionierarbeit. Inzwischen setzen viele Unternehmen auf die entspannende und gesundheitsfördernde Wirkung von Pflanzen am Arbeitsplatz. Die gärtnerische Zusatzqualifikation „Raumbegrüner“ können Interessierte über eine Fortbildung erreichen, an deren Ende ein Zertifikat ausgehändigt wird.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) beschreibt in ihrer Publikation „Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Büroarbeit“ die grünen Effekte konkret als „Wirkungsbündel: Setzt man die Wirkungen von Pflanzen im Büro gleich 100 Prozent, so entfallen auf psychische Wirkungen (Wohlfühlen, Arbeitzufriedenheit etc.) 55 Prozent, gesundheitsfördernde raumklimatische Wirkungen 30 Prozent, Staubreduktion acht Prozent, Schallreduktion sechs Prozent.“