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Dieter Denzer Gartenbau nicht mehr auf der IPM: Konzentration auf Systemkunden

Mit der klaren Ausrichtung auf den Absatzweg DIY sowie als strategischer Lieferant für systematisierte Baumarktbetreiber und filialisierte Fachgartencenter wird der Staudenproduzent Dieter Denzer Gartenbau (Gochsheim) nicht mehr als Aussteller auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen vertreten sein. Dies teilte das Unternehmen in einer Presseinformation mit. Das Unternehmen Dieter Denzer Gartenbau produziert auf einer Fläche von rund 25 Hektar ein breites Sortiment von Stauden. Der Absatz erfolge vorwiegend über Fach-Gartencenter- und Baumarkt-Ketten in Süd- und Ostdeutschland sowie in den europäischen Nachbarländern. Der Staudenproduzent habe sich zum wichtigen strategischen Lieferanten für systematisierte Baumarktbetreiber und filialisierte Fachgartencenter entwickelt. Heute zähle für Denzer die „Do-It-Yourself“-Branche nach ihrer explosionsartigen Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt zum wichtigsten Absatzweg. Dabei stehe die gemeinsame Zieldefinition für die jeweilige Kundengruppe immer im Vordergrund. Betriebsablauf und Produktionsinhalte seien klar auf die Artikel und Sortimente der verschiedenen Handelspartner ausgerichtet. Die gezielte Entwicklung von Pflanzen und Sortimenten richte sich auf exklusive Verkaufsmaßnahmen der einzelnen Vertriebslinien. Im Vordergrund steht laut Denzer der Erfolg durch Wertsteigerung und Zusatzverkauf. Dazu diene auch die gemeinsame Entwicklung von Verkaufssystemen für eine gut funktionierende Präsentation. Flächenbelegung, Rentabilität und Effektivität sowie durchschnittliche Artikelreichweite, Lagerbestandswerte und Drehhäufigkeit würden immer mehr Beachtung finden und hohe Anforderungen an den Lieferanten als Dienstleister und Partner des Handels stellen. Mit der Ausrichtung auf mittlere bis größere Kundengruppen mit Franchise-, Genossenschafts- oder Filialsystemen und der Entwicklung zum Systemlieferanten sieht Denzer als sein Ziel im Staudenabsatz die Umsatz- und Rohertragsmaximierung pro Standort auf bestehenden Verkaufsflächen an. Daneben gelte es, Absatznischen zu erkennen und zu nutzen.