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Dipladenien: Spinnmilben biologisch bekämpfbar

Die Gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae) lässt sich an Dipladenien mit Raubmilben erfolgreich bekämpfen, meldet die Gärtnerbörse 11/2011 nach Untersuchungen des Pflanzenschutzdienstes der LWK NRW in Straelen.

Die Voraussetzungen hierfür sind Pflanzen ohne Rückstände von lang anhaltenden Insektiziden oder Akariziden und ein frühzeitiger Einsatz der Raubmilbe Phytoseiulus persimilis. Bei größeren Pflanzen wie in dem hier beschriebenen Praxisversuch sind mindestens zehn Tiere pro Quadratmeter auszusetzen, um eine ausreichende und gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten. Da die Population der Raubmilben bei rückläufigem Nahrungsangebot zurückgeht, sind immer wieder Einsätze der Nützlinge erforderlich, wenn der Spinnmilbendruck erneut ansteigt. Deshalb sind kontinuierliche Bestandskontrollen unbedingt nötig. Die Kosten des Nützlingseinsatzes stuft der Bericht als für diese hochpreisige Kultur vertretbar ein. (gb)