TASPO GartenMarkt

DIY-Markt: Umsätze 2012 rückläufig

Der Baumarkthandel in Deutschland musste im Geschäftsjahr 2012 eine leicht rückläufige Umsatzentwicklung hinnehmen. Insbesondere die Warengruppen des Gartenbereichs entwickelten sich 2012 witterungsbedingt deutlich schlechter als noch im Vorjahr. Dies geht aus den aktuellen Branchenzahlen des BHB/GfK-Reports „Bau- und Heimwerkermärkte Deutschland 2012“ hervor, die der BHB - Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. am 21. März 2013 bekanntgab.

Mit Blick auf die Entwicklung des DIY-Marktes der vergangenen Jahre mussten die Bau- und Heimwerkermärkte  2012 mit einem Umsatz von 18,6 Milliarden Euro und einem nominalen Umsatzminus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr damit erstmals wieder einen Umsatzrückgang hinnehmen - nach stetigen, allerdings leicht rückläufigen Umsatzzuwächsen der Bau- und Heimwerkermarktbranche in den Jahren 2009 bis 2011, so der Verband.   

Besonders die Warengruppen des Gartenbereichs hätten sich 2012 deutlich schlechter entwickelt als im Vorjahr.  Mit minus 2,1 Prozent ist die Gesamtzahl der Standorte von Bau- und Heimwerkermärkten  weiterhin rückläufig - so zählte der BHB im Jahr 2012 insgesamt 2390 Märkte und damit 52 weniger als im Vorjahr 2011 (2442 Märkte). Leicht abgenommen hat 2012 laut BHB-Information auch die bundesweite Gesamtverkaufsfläche der deutschen Bau- und Heimwerkermärkte.

Mit einem plus von 33 Prozent sei die deutsche Baumarktbranche 2012 mit ihren Online-Shops im Vorjahresvergleich erfolgreich gewesen. Auch für die kommenden Jahre gehen BHB und IfH von einem weiteren Anstieg der Onlineumsätze der Bau- und Heimwerkermärkte aus.

Für das Jahr 2013 zeigt sich die Branche verhalten optimistisch. So erwartet der BHB ein geringes nominales Umsatzwachstum zwischen einem bis maximal zwei Prozent, und begründet dies unter anderem damit, dass die europäische Finanzkrise noch nicht ausgestanden sei.

Auch der Handelsverband Deutschland (HDE) rechne  für 2013 mit einem nominalen Umsatzwachstum von einem Prozent, warne in diesem Zusammenhang jedoch vor Belastungen für Unternehmen und Verbraucher, besonders durch Steuererhöhungen und steigende Energiekosten. (ts)