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EHEC: Dem Endkunden zeigen „Unsere Ware ist sauber“

„Der Verzehrstop für die in Verdacht geratenen drei Produkte Tomate, Gurke und Salat war richtig, aber nun muss auch die Bundesregierung die Konsequenzen, die daraus erwachsen, mittragen“, forderte der Vorstandsvorsitzende der Landgard, Henning Schmidt, während der Vertreterversammlung in Kevelaer, dass sich nun auch Berlin an den Entschädigungen für die betroffenen Unternehmen beteiligen soll.  Landgard will außerdem die Güte ihrer Waren mit einer

Bisher gebe es die Zusage aus Brüssel über 210 Millionen Euro, mit denen die Produzenten 50 Prozent ihrer Ausfälle bei Gurken, Tomaten, Paprika, Zucchini und Salaten ersetzt bekommen können. Aber was ist mit den restlichen 50 Prozent? „Wir werden das im engen Schulterschluss mit den Verbänden in den nächsten Tagen einfordern“, sagt Schmidt.

Gleichzeitig will er die EHEC-Krise als Chance sehen, offensiv an die Öffentlichkeit zu gehen und deutlich zu machen, dass alle Produkte der Landgard und ihrer Erzeuger gänzlich EHEC-frei waren und keinerlei Nachweise über den Erreger festgestellt werden konnten. „Unsere Produkte ließen sich zu hundert Prozent bis zum Erzeuger zurückverfolgen“, betont Schmidt, „das haben andere nicht geleistet in der Krise.

Genau diese Anstrengungen, die Landgard und ihre Erzeuger in den letzten Jahren schon unternommen haben, gilt es nun, nach außen zu tragen. „Und das werden wir so tun, dass die Verbraucher es auch merken“, sagt Schmidt. (ia)