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Ein neuer Kinofilm macht Lust aufs Gärtnern

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Ein märchenhafter Kinofilm aus England könnte für neue Impulse auf dem Gartenmarkt sorgen: Am Donnerstag feiert der Film „Der wunderbare Garten der Bella Brown“ in Deutschland Premiere. Er macht Lust darauf, ein trostloses Grundstück in ein blühendes Paradies zu verwandeln.

 

Ran ans Unkraut: In dem neuen Kinofilm "Der wunderbare Garten der Bella Brown" verwandelt eine verhuschte Bibliothekarin ihr Grundstück in eine blühende Oase. (Screenshot aus dem Youtube-Trailer)

Wichtiger Schauplatz ist ein verwildertes Grundstück hinter dem Haus einer Träumerin. Die sensible, extrem ordnungsliebende Bella (Jessica Brown Findlay aus „Downton Abbey“) fürchtet sich vor den Launen der Natur, da sie als Kind im Hyde Park ausgesetzt wurde. Der Vermieter der verhuschten Bibliothekarin verlangt jedoch von ihr, das Grundstück innerhalb eines Monats in Ordnung zu bringen, sonst droht er mit Kündigung. Bella ist kurz vor dem Verzweifeln.

Der mürrische Nachbar hilft

Zur Hilfe kommt ihr bei der scheinbar unlösbaren Aufgabe ihr mürrischer Nachbar, der Witwer Alfie (gespielt von Tom Wilkinson). Sein Grundstück voller bunter Blüten gleicht einem englischen Gartentraum. Gemeinsam erschaffen sie den Titel gebenden „wunderbaren Garten“. Über Gartenzaun hinweg und zwischen Pflanzen entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Gleichzeitig wird Bella durch die Gartenarbeit therapiert.

Hoffentlich eine Inspiration für Gartenbesitzer

 

„Der wunderbare Garten der Bella Brown“ ist ein modernes Märchen über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einer jungen, verträumten Frau, die nach dem Sinn des Lebens sucht, und ihrem Nachbar, einem alten Witwer, der mit dem Leben eigentlich schon abgeschlossen hat. Am Ende stehen sie nicht nur in einem geradezu zauberhaften Garten, sondern sind sich einig, jeder auf seine Art, dass die ganz große Magie das Leben selbst ist. Bleibt zu hoffen, dass der Film viele Menschen inspiriert, ihren eigenen Garten in eine blühende Oase zu verwandeln – und den hierzulande in Mode gekommenen Schotterwüsten oder vermeidlich pflegeleichten Rasenflächen – umsäumt von sterilen Hecken – abzuschwören.