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Einigung erzielt: Rettung von Max Bahr rückt näher

Der Gläubigerausschuss der Baumarkt Max Bahr GmbH & Co. KG hat in seiner gestrigen Sitzung dem von Insolvenzverwalter Dr. Jens‐Sören Schröder mit dem Bieterkonsortium Hellweg/Möhrle ausgehandelten Vertrag zur Übernahme der Max Bahr‐Bestandsmärkte zugestimmt. 

In den Verhandlungen zur Übernahme von Max Bahr wurde jetzt eine Einigung erzielt. Werkfoto

Wie Schröder mitteilt, hatte das Bieterkonsortium zuvor dem Gläubigerausschuss nachgewiesen, dass die Finanzierung des Vorhabens gesichert ist und entsprechende Kreditzusagen seiner Banken und Warenkreditversicherer vorgelegt.

Die Übernahme hängt laut Schröder nun davon ab, dass das Bieterkonsortium sich kurzfristig noch mit dem Hauptvermieter über einen Mietvertrag für 66 der 73 Baumarktimmobilien einigt. Bei dem Vermieter handelt es sich um die ebenfalls insolvente Gesellschaft Moor Park MB. Deren Hauptgläubiger ist die Royal Bank of Scotland.

Mit der Übernahme können insgesamt 3.600 Arbeitsplätze in bundesweit 73 Bau‐ und Gartenmärkten erhalten werden. (ts)