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Einkaufserlebnis abseits des PCs: das Butler‘s Konzept

Die kontinuierlich zweistelligen Wachstumsraten des E-Commerce knapsen an der Umsatzsäule des stationären Handels. Online wächst, offline stagniert, war die klare Botschaft auf dem Handelsimmobilien-Gipfel 2013. Den Klein- und Mittelstädten könnte die Verödung drohen. 

Wilhelm Josten, Geschäftsführer Butlers: „Wir gehen in keine Stadt mehr mit weniger als 100.000 Einwohnern. Das Geld investieren wir lieber in unseren Onlineshop.“ Rund 20 Prozent der Umsätze erzielt das Unternehmen inzwischen online und verzeichnet in diesem Bereich dreistellige Wachstumsraten.

Butlers macht Mehrumsatz durch Multichannel: online, Katalog, stationär. Durch den Distanzhandel sei man in der Lage, Möbel zu verkaufen, die in den Filialen keinen Platz haben, berichtete Josten. Um breiter in den Möbelhandel einzusteigen, suche man Standorte für Showrooms in Großstädten wie Berlin, Frankfurt, Köln.

Das Einkaufserlebnis, das der Kunde abseits des heimischen PCs oder Tablet-Computers suche, sei nur in den Bestlagen der Metropolen erlebbar, so das Fazit der Veranstaltung. Quelle: „Der Handel, Wirtschaftsmagazin für den Einzelhandel (Deutscher Fachverlag GmbH)“ (ts)