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Energiegetreide braucht moderne Technik

Als Brennstoff werden neben Getreidekörnern zukünftig auch Getreide- und Abfallprodukte in Form von Pellets aus Getreide, Stroh oder als Mischpellet zur Anwendung kommen. Bei Getreidekörnern liegt der ökonomische Vorteil in den günstigen Produktionskosten. Getreide kann zusätzlich extensiv auf Stilllegungsflächen als nachwachsender Rohstoff angebaut werden und so zu kurzen Transportwegen führen, ohne zusätzlichen Zwischenhandel. Es werden hier Getreidesorten (Energiegetreide) angebaut, die für die Herstellung von Nahrungs- oder Futtermitteln ungeeignet sind. Allerdings sind dafür besondere technische Voraussetzungen zu erfüllen. Die Investitionskosten für eine Getreidefeuerung liegen ähnlich denen einer Pelletfeuerung und sind stark von der Anlagentechnik und Gesamtkonstruktion abhängig. Insgesamt stellt diese Technik eine gute Möglichkeit dar, eine weitere Brennstoffquelle zu erschließen. Die Umweltministerkonferenzen des Bundes und der Länder sind bereits sensibilisiert und auf dem Weg, Energiegetreide als Brennstoff in die Zulassung zu nehmen. Hoffnung besteht also auch für Kleinanlagen.