TASPO GartenMarkt

Erfolgreicher Saisonstart: Gartensortimente sind Umsatzbringer für Bau- und Heimwerkermärkte

Von Januar bis März 2012 steigerten die rund 2.440 Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland ihren Bruttoumsatz auf unbereinigter Verkaufsfläche um nominal sieben Prozent auf 4,15 Milliarden Euro. Das geht aus dem aktuellen BHB/GfK-Report hervor. Mit einem Umsatzanteil von rund 23 Prozent haben die Gartensortimente eine große Bedeutung für den Baumarkthandel. 

Mit den insbesondere ab der zweiten Märzhälfte fast schon sommerlichen Frühlingstemperaturen stieg der Abverkauf von Pflanzen und Saatgut, Pflanzgefäßen, Gartenmöbeln und Gewächshäusern sprunghaft an.

Über alle Gartensortimente hinweg erzielten die Märkte im Zeitraum Januar bis März 2012 ein Umsatzplus von knapp zwölf Prozent auf unbereinigter Fläche im Vergleich zum Vorjahr und erlösten mehr als 770 Millionen Euro.

Mit einem Umsatzanteil von rund 23 Prozent haben die Gartensortimente eine große Bedeutung für den Baumarkthandel. Eine breite Produktauswahl und ein Preisspektrum, das dem kleinen Geldbeutel ebenso gerecht wird wie den Wünschen investitionsfreudiger Gartenliebhaber, tragen dazu bei, dass die Baumärkte zu den am meisten frequentierten Einkaufsstätten für den Bereich Garten zählen.

Die Zahlen aus dem aktuellen BHB/GfK-Report bestätigen die Ergebnisse einer Anfang April durchgeführten BHB-Mitgliederbefragung, bei der sich bereits ein deutlicher Wachstumsschub für das erste Quartal 2012 abgezeichnet hatte.

Für die Umsatzentwicklung auf bereinigter Fläche weist der BHB/GfK-Report einen Anstieg um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal aus. Begünstigt werde diese Entwicklung durch die gute allgemeine Wirtschaftslage, die Rekordbeschäftigung sowie den Boom beim Wohnungsbau.

„Erstmals haben die Bau- und Heimwerkermärkte innerhalb eines ersten Quartals mehr als vier Milliarden Euro Umsatz realisiert. Besonders gefragt waren die Gartensortimente in ihrer breiten Vielfalt, ebenso Farben und Materialien für Ausbesserungen und Verschönerungen im Außenbereich“, so BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter O. Wüst.

Für den April zeichnet sich dagegen ein schwieriger Verlauf ab. Anders als vor einem Jahr präsentierte sich dieser Monat wieder mit klassischem Aprilwetter und muss sich zudem mit einem umsatzstarken Vorjahresmonat vergleichen lassen.

Gleichwohl sieht der Verband die Zeichen für den weiteren Jahresverlauf insgesamt auf Wachstum ausgerichtet. Zwar wird das erste Quartal nicht den Maßstab abgeben können, doch der positive Trend der vergangenen Jahre wird sich fortsetzen. So hält der BHB für das Gesamtjahr an seiner Umsatzprognose von absolut plus 1,8 bis plus zwei Prozent fest.

Zu den weiteren Umsatz- und Frequenzbringern im ersten Quartal 2012 gehören in erster Linie die Warengruppe Baustoffe und Bauchemie (plus 8,2 Prozent), die Farbenabteilungen (plus 8,3 Prozent) und der Bereich Elektro (plus 7,0 Prozent), der die Sortimente Lampen und Leuchten, Elektroinstallationen sowie Elektrogeräte umfasst. Im Umsatzplus von 7,9 Prozent in der Warengruppe Heizung/Sanitär macht sich vor allem die hohe Nachfrage nach Heizgeräten und Brennstoffen im eisig-kalten Februar bemerkbar. (ts)