Eröffnung in schweren Zeiten: Blumen Kind geht mutig voran

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Am 21. März war es soweit – der Lockdown begann und zeitgleich eröffnete Blumen Kind im Saarburger Gewerbegebiet Irscher Straße einen neuen Gartenmarkt. Der moderne Neubau macht Mut, dass Gärtner den Neustart wagen können. Wir haben uns mit Geschäftsinhaber Herbert Kind über die Eröffnung in diesen überaus komplizierten Zeiten unterhalten.

Vom Gemüsebau-Betrieb zur modernen Erlebnisgärtnerei

Im rheinland-pfälzischen Saarburg ist Blumen Kind als persönlicher Partner für alles Grüne in Haus und Garten bekannt. Bereits seit 1890 steht die Gärtner-Familie für beste Qualität – was damals als Gemüsebau-Betrieb begann, ist bis heute zu einer modernen Erlebnisgärtnerei gewachsen. Die Weiterentwicklung des Traditionsunternehmens können die Kunden jetzt in neuen Räumlichkeiten mit altbewährten Schwerpunkten aus qualitativ hochwertigem Pflanzen-, Beratungs- und Dekorationsangebot verfolgen.

Dass die Eröffnung des modernen Neubaus ausgerechnet mit dem Beginn des Lockdowns zusammenfiel, konnte im Vorfeld niemand ahnen. Ungeachtet dessen, sei bisher aber trotzdem alles gut gelaufen – „um ehrlich zu sein, besser als wir es uns je gedacht haben“, wie Inhaber Herbert Kind im Gespräch mit der TASPO erklärt. „Wir hatten schon am Tag nach der Eröffnung alle Maßnahmen bezüglich der neuen Regeln zum Coronavirus umgesetzt. Nur unsere Eröffnungsfeier mussten wir natürlich absagen“, berichtet der Gartenbau-Ingenieur.

Kunden von Blumen Kind nehmen Neubau gut an

Er und das Team von Blumen Kind „können bisher sehr zufrieden sein, da wir keinen Tag schließen mussten und unsere Kunden den Neubau gut angenommen haben. Wir haben keine Kurzarbeit angemeldet, sondern mussten noch Personal einstellen“, so der Geschäftsinhaber. Zwar seien die Masken im Verkauf nicht einfach zu tragen, aber die meisten Kunden würden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie akzeptieren. „Das ein oder andere Mal müssen wir mal etwas ermahnen, aber sonst klappt alles perfekt. Ich hoffe, dass die Entwicklung weiterhin ermutigend bleibt. Derzeit machen sich alle den Garten schön und genießen das tolle Wetter.“

Kind sieht nicht schwarz, sondern bleibt optimistisch

Inzwischen ist der Neubau von Blumen Kind bereits seit fast drei Monaten in Betrieb – fertig ist aber trotzdem noch nicht alles. So stehen zum Beispiel im Außenbereich noch ein paar Arbeiten an, wie Herbert Kind sagt. Diese seien aber kein Problem, und das Wichtigste ist jetzt ohnehin, „dass wir gesund bleiben“, erklärt der Inhaber mit Blick auf die Zukunft. „Ich sehe nicht schwarz, sondern bleibe optimistisch. Wir haben einen Familienbetrieb und der Neubau mit 1.200 Quadratmeter ist passend für uns. Das Freigelände ist mir bereits fast zu klein, aber das lässt sich ausbauen.“

Der komplette Beitrag über den neuen Gartenmarkt von Blumen Kind ist im TASPO Spezial „Bienenfreundliche Pflanzen“ erschienen, das Sie hier als E-Paper lesen oder als gedruckte Verlagsbeilage zusammen mit der TASPO 23/2020 in unserem Online-Shop abrufen können.