TASPO GartenMarkt

Export: Intensivere Pflanzenkontrollen an Russischer Grenze

An den Grenzen der Zollunion Russland-Weißrussland-Kasachstan werden intensivierte phytosanitäre Einfuhrkontrollen durchgeführt. Gemäß Hinweisen auf der Internetseite des russischen Roselkhoznadzor, bestätigte dies das Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) auf Nachfrage der TASPO. Roselkhoznadzor ist der Föderale Dienst für veterinär- und phytosanitäre Kontrolle der Russischen Föderation. 

Die Kontrollen erfolgen laut BMELV gemäß einer Anweisung des Roselkhoznadzor vom 12. August dieses Jahres. 

Die intensivierten phytosanitären Kontrollen beziehen sich insbesondere auf frische Früchte und Gemüse, Schnittblumen, Topfpflanzen, Containerpflanzen beziehungsweise Pflanzen in Substrat.

Das BMELV rät daher, auf eine besonders sorgfältige Abwicklung der Exporte aus Deutschland zu achten und die phytosanitären Einfuhrvorschriften von Russland, Weißrussland und Kasachstan einzuhalten, um Beanstandungen an deutschen Exporten und künftige Einfuhrrestriktionen zu vermeiden.

Ende August hatte der Rosselkhoznadzor mit einem EU-weiten Importstopp für Pflanzen mit Ballen ab 1. September gedroht. Das Verbot wurde schließlich nicht umgesetzt.