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Facebook – brauchen wir das noch?

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Hipp und modern – lange Zeit hat man dieses Image mit Facebook verbunden. Aber im Internet ist alles schnelllebig und andere Dienste wie WhatsApp oder Instagram werden jetzt als Hype gehandelt. Doch nur, weil etwas nicht (mehr) hipp ist, heißt es noch lange nicht, dass es nicht sinnvoll ist. Es heißt in diesem Fall nur, dass Facebook in der breiten Masse angekommen ist – und deswegen ist es für die grüne Branche auch besonders interessant.

Aktive und erfolgreiche Facebook-Arbeit: puls floristik in Hamburg. Screenshot: Martin Dziuk

Rund 28 Millionen Facebook-User pro Woche in Deutschland

Dazu ein paar Zahlen: Es gibt 2016 wöchentlich (!) rund 28 Millionen Facebook-User in Deutschland. 21 Millionen Menschen davon gehen sogar täglich in das soziale Netzwerk (Quelle: www.internetworld.de). Auch, wenn es bei den jungen Zielgruppen eine Abwanderung zu anderen Diensten gibt, ist der große Anteil der Facebook-Nutzer in den Altersgruppen von 18 bis 44 Jahren anzutreffen – und viele nutzen es davon mobil auf dem Smartphone. Ein durchaus interessantes Kundenspektrum also.

Facebook bietet eine sehr einfache Möglichkeit, sich mit der Familie, den Freunden oder der ganzen Welt auszutauschen. Das, was man gut findet, wird geliked oder geteilt – und diese Dynamik können Sie auch als Unternehmen nutzen. Sie können in Ihrem Facebook-Auftritt schnell und einfach Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen oder zu Ihren Produkten veröffentlichen und damit für Aufmerksamkeit sorgen. Nachrichten verbreiten sich sofort.

Facebook-Seiten: gute Beispiele aus der Praxis

Eine ansprechende Seite ist beispielsweise die Facebook-Seite von puls floristik aus Hamburg: Schöne, emotionale Bilder und kurze Videos zeigen einem Kunden das Produktsortiment auf eine sehr ansprechende Art und Weise.

Das Gartencenter Hesse aus Hamm stellt in Facebook als Schwerpunkt die Vielfalt seiner Angebote dar und motiviert seine Kunden dazu, regelmäßig vorbeizuschauen. Ob produktbezogene Posts, Artikel, Angebote für Kinder oder der Speiseplan der Gastronomie – der Kunde ist immer auf dem Laufenden.

Facebook lebt von kurzen Nachrichten und Fotos

Wichtig ist hier, dass Sie die richtige Sprache finden und passend auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden eingehen. Facebook lebt von kurzen Nachrichten, Fotos und Fotostrecken. Der Reiz ist, dass der Kunde Sie begleiten kann – dadurch baut er eine immer engere Bindung zu Ihnen auf.

Die eingestellten Posts können ganz einfache Momentaufnahmen oder Statements sein, die ein Ereignis spiegeln oder einfach nur ansprechend sind. Dabei sollten Sie immer auf die Qualität der Posts achten – schreiben Sie nichts, wovon Sie nicht überzeugt sind. Denn es ist für einen Kunden sehr einfach, bei Facebook das Abonnement bei Ihnen zu beenden.

Events und Veranstaltungen via Facebook begleiten

Neben diesen Momentaufnahmen können Sie sich aber auch Kampagnen überlegen, Schwerpunktthemen setzen oder Veranstaltungen begleiten. Eine Ausstellung kann beispielsweise in Facebook begleitet werden: Stellen Sie erst eine Ankündigung ein, schreiben Sie etwas zur Ausstellungseröffnung und stellen Sie schöne Werkstücke vor.

Sehr sinnvoll ist es, sich im Vorhinein gesammelt zu überlegen, was beispielsweise im nächsten Quartal an Themen ansteht. So kann man als eine Möglichkeit einen groben Veröffentlichungsplan aufstellen, der dabei unterstützt, den roten Faden zu behalten und regelmäßig etwas in Facebook einzustellen.

Abschließend noch ein sehr wichtiger Aspekt von Facebook. Hören Sie Ihren Kunden zu. Denn der klare Vorteil von Facebook im Vergleich zu einer klassischen Internetseite ist, dass der Kunde jederzeit Rückmeldungen zu allen Themen geben kann. Auch wenn es einmal negative Rückmeldungen sind – sachlich und entgegenkommend beantwortet, können Sie den betreffenden Kunden zufriedenstellen und auch bei allen anderen Kunden Vertrauen aufbauen.

Fazit: Facebook nutzen, aber richtig

Wenn Sie Facebook nutzen, dann machen Sie es richtig: Posten Sie regelmäßig, und vernetzen Sie Ihre Facebook-Seite mit Ihren anderen Marketing-Maßnahmen – ob in den klassischen Medien oder im Internet. Dadurch machen Sie Ihre Facebook-Seite bekannt und Ihren gesamten Marketing-Mix interessanter.