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FloraSax: weniger Besucher, aber Aussteller überwiegend zufrieden

Zur Messe und Börse FloraSax am 9. September in Leipzig kamen nahezu 400 Besucher weniger als im Vorjahr. Ob es an dem herrlichen Spätsommersonntag gelegen hat? An der Anzahl und Vielfalt der Aussteller ganz sicher nicht, berichtet der Veranstalter, der Landesverband Gartenbau Sachsen. Die Zufriedenheit der Aussteller sei dagegen überwiegend positiv ausgefallen, da die Besucher, die kamen, offensichtlich auch gute Käufer waren. 

Die Aussteller der FloraSax waren mit der Resonanz überwiegend zufrieden. Foto: LVS

Vertreten waren über 100 Aussteller aus den Bereichen Topfpflanzen mit breitem Herbstsortiment, Baumschulen mit großem Kletterpflanzensortiment, Dekogrün, Stauden, Blumenzwiebeln und -knollen und Gartenbautechnik. Ferner war auch ein umfangreiches Angebot an Floristenbedarf zu finden.

Saisonbedingt fand bei den Besuchern das Herbstsortiment bei Topfpflanzen besonderes Interesse. Eine Vielzahl sächsischer Azerca-Betriebe zeigte ein breites Sortiment in verschiedenen Topfgrößen vom 8er Topf (Gartenbau Poike Dresden) bis hin zum 13er Topf. Absoluter Trend waren Zusammenpflanzungen wie „Trio-Girls“, aber auch Callunen mit Baumheide oder Coryopteris mit Baumheide, wie bei Gartenbau Helix (Leipzig Hartmannsdorf) zu sehen.

Helix zeigte zur FloraSax erstmalig 15 verschiedene Sorten englischen Lavendels und kräftig rote Gaultherien im 13er HPL Helix-Topf. Aber nicht nur Knospenheide wurde angeboten, sondern auch ein sehr breites Sortiment an Eriken und Callunen von der durch ihre Spezialitäten bekannten Heidegärtnerei Grünberg. Der Spezialbetrieb für Hortensien Reinhard Ullmann aus Radebeul legt in seinem Sortiment besonderen Wert auf Winterhärte und präsentierte in diesem Zusammenhang die Serie „You & Me“, die als sehr winterhart bekannt ist. Von großem Interesse bei den Kunden war auch die Serie „Everbloom“, die als „immerblühend“ bezeichnet wird, also nach dem Abblühen immer wieder neue Blüten bringt.

Der Hortensienzuchtbetrieb Claus und Torsten Kühne präsentierte aus seiner „Saxon“-Serie die Sorte ‘Schloss Wackerbart’, die wohl bisher einzige dreifarbige und remontierende Hortensie. Durch die Übernahme des Unternehmens Genthiner Gartenbau können jetzt alle Arten von Hortensien-Jungpflanzen und -Rohware in vollem Umfang bereitgestellt werden. Aber nicht nur Hortensien, sondern auch dreifarbige Chrysanthemen im 7,5-Liter-Container und Minicyclamen gefranst und zweifarbig wurden stark nachgefragt.

Die Floristenmeister Reinhold Pause (Chemnitz) und Matthias Schupke (Oschatz) zeigten interessante Trends bei Sträußen. Sie verarbeiteten dabei das breite Sortiment an spätsommerlichem Schnitt, aber auch beispielsweise Hortensien sowie Callunen und nutzten eine Reihe im Floristenhandel angebotener Grundgerüste. Die Besucher zeigten sich sehr interessiert, da die Gestaltungen so angelegt waren, dass sie Floristen sofort und unkompliziert nacharbeiten können. (lvs)