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FNR: Energetische Nutzung von Biomasse im Unterglasgartenbau

Zunehmende Preise für fossile Brennstoffe üben Druck auf den Produktionsgartenbau aus. So verschiebt sich der Blick von den altbewährten Energieträgern wie Öl oder Gas hin zu Biogenen Brennstoffen. In einer Studie analysierten die Georg-August-Universität und die Agri Conulting GmbH den aktuellen Stand in 400 Gartenbaubetrieben. Die Ergebnisse hat die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) nun in einem Band gesammelt.

400 Gartenbaubetriebe wurden während der Studie analysiert. Foto: Screenshot


Gartenbaubetriebe stünden aktuell vor Herausforderungen, die sich aus der Öffnung der Märkte für Importprodukte aus klimatisch bevorzugten Regionen, kontinuierlich ansteigenden Energiepreisen und der internationalen Verpflichtung zur Absenkung des CO2-Ausstoßes ergäben, heißt es im Vorwort des Bands. So seien die Ölpreise seit 1998 auf mehr als das Fünffache angestiegen.

Alternativen zu bisherigen Energieträgern sind deswegen begehrt. Biogene Brennstoffe wie z.B. Hackschnitzel, Pellets, Stroh, Energiekorn oder die Abwärmenutzung eines mit Biogas oder Rapsöl betriebenen Blockheizkraftwerkes (BHKW) können eine wirtschaftliche Alternative zu Heizöl oder Erdgas darstellen. Auch für den Produktionsgartenbau und vor allem im Unterglasanbau wird die Nutzung von Strom und vor allem von Wärme aus erneuerbaren Energiequellen zunehmend interessanter. (cm)

Die FNR bietet den kompletten Band kostenlos zum Download