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Frische Kräuter aus neuen Indoor-Farmen bei Aldi Süd

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Frische Kräuter, die direkt im Lebensmitteleinzelhandel angebaut und geerntet werden – das gibt es jetzt auch in mehreren Filialen von Aldi Süd. Die Kräuter-Kleingärten in Form von transparenten Glasschränken kommen von dem Berliner Start-up-Unternehmen Infarm, das mit seinen Vertikalfarmen unter anderem bereits in Märkten von Edeka und Rewe vertreten ist.

Mehrere Filialen von Aldi Süd werden ab Ende Mai mit den Indoor-Kräuter-Farmen von Infarm ausgestattet. Foto: Aldi Süd

„Kunden können Kräutern beim Wachsen zusehen“

„Unsere Kunden können den Kräutern beim Wachsen zusehen. Sie werden in unseren Filialen angebaut und geerntet – frischer geht’s nicht“, erklärt David Labinsky, Group Buying Director bei Aldi Süd. Außerdem wird durch die Indoor-Kräuter-Farmen die Lieferkette reduziert, wie Infarm-Mitgründer und CEO Erez Galonska hinzufügt. Außerdem baut das Start-up durch die Partnerschaft mit dem Discounter sein Farming-Netzwerk in Deutschland und auf der ganzen Welt weiter aus. „Damit machen wir möglich, was immer mehr Menschen nicht nur von ihrer Erfahrung im Lebensmitteleinzelhandel erwarten, sondern sich auch für unseren Planeten wünschen: Nachhaltige, lokale Premium-Qualität und erstklassigen Geschmack, zugänglich und erschwinglich für alle“, so Galonska.

Aldi Süd startet Ende Mai zunächst mit vertikalen Kräuter-Kleingärten in fünf Filialen in den Regionen Düsseldorf und Frankfurt. Bis Ende dieses Jahres sollen sieben weitere Filialen mit den Indoor-Farmen von Infarm ausgestattet werden, wie der Discounter informiert. Sechs verschiedene Kräuter-Sorten – darunter Minze, Basilikum und Koriander – werden demnach zunächst in den transparenten Glasschränken vor Ort angebaut, die von den Kunden für jeweils 99 Cent erworben werden können.

Gärtner von Infarm kümmern sich regelmäßig um Indoor-Farmen

Für das ganzjährige Kräuter-Wachstum in den Obst- und Gemüseabteilungen der ausgewählten Aldi Süd Filialen sorgt unter anderem eine kontrollierte Anbau-Umgebung, in der die Pflanzen exakt das notwendige Licht, Wasser sowie die nötigen Nährstoffe bekommen. Die Infarm-Glasschränke sind dafür mit einer zentralen, cloud-basierten Plattform verbunden, die den Angaben zufolge ständig dazu lernt und sich während der dreiwöchigen Wachstumsphase an die Bedürfnisse der Kräuter anpasst. Zusätzlich kommt regelmäßig ein Infarm-Gärtner in die Filiale und kümmert sich um Aufzucht, Pflege und Ernte der Kräuter. Auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln wird bei Infarm den Angaben zufolge komplett verzichtet, und gegenüber der herkömmlichen Produktion spart der lokale Kräuter-Anbau im Markt 95 Prozent Wasser und 90 Prozent der Transportwege ein.

Infarm beliefert Aldi Süd zusätzlich mit Kräutern aus lokalen „Growing Centern“

Frische Kräuter von Infarm wird es ab Herbst darüber hinaus auch in über 300 Aldi Süd Filialen in den Regionen Mönchengladbach und Frankfurt zu kaufen geben, in denen keine Indoor-Farm steht – als Bestandteil der exklusiven Kooperation zwischen dem Start-up-Unternehmen und dem Discounter baut Infarm in sogenannten „Growing Centern“ in direkter Nähe zu den Märkten italienisches und griechisches Basilikum, Bergkoriander, Schnittlauch, glatte Petersilie und Minze für Aldi Süd an.

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