Gardena kann von Corona-Krise profitieren

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Pär Åström, Präsident der Gardena Division, (links) und Tobias M. Koerner, Vice President Global Sales, blicken gestärkt in die Zukunft. Foto: Gardena

Wie der Hersteller von Gartengeräten mitteilte, konnte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2020 einen höheren Umsatz verzeichnen, als im Vorjahreszeitraum. Dabei profitierte Gardena von der gestiegenen Nachfrage nach Gartenprodukten während der Corona-Pandemie.

Umsatz steigt auf 631 Millionen Euro im ersten Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2020 konnte die Gardena Division ihren Umsatz auf insgesamt 631 Millionen Euro steigern. Im gleichen Vorjahreszeitraum betrug der Umsatz des Unternehmens mit 569 Millionen Euro ganze 32 Millionen Euro weniger. Trotz der besonderen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie konnte Gardena laut eigener Aussage vor allem von der gesteigerten Verbrauchernachfrage nach Gartenbedarf profitieren. Im gesamten Geschäftsjahr 2019 hatte Gardena einen Umsatz von 790 Millionen Euro erzielt. „Das Jahr hat mit besonderen Herausforderungen begonnen, aber wir sind bislang gestärkt aus dieser Zeit hervorgegangen. Das haben wir vor allem auch unseren Mitarbeitenden zu verdanken, die in dieser besonderen Situation viel Umsicht und Engagement gezeigt haben. Ihrer Sicherheit und Gesundheit galt bisher und auch weiterhin stets die höchste Priorität. Das gute Halbjahresergebnis bietet uns nun die Chance, neue Investitionen zu tätigen und unsere Marke weiter zu stärken“, freut sich Pär Åström, Präsident der Gardena Division innerhalb der Husqvarna Group.

Rund 90 Neueinstellungen seit Jahresbeginn

Allein in Deutschland sind aktuell knapp 1.950 Menschen bei der Husqvarna Group beschäftigt. Die Mitarbeiter der verschiedensten Bereiche sind an den Ulm, Heuchlingen, Niederstotzingen und Laichingen tätig. Neben der Steigerung des Umsatzes konnte auch das Personal damit erhöht werden, denn seit dem Jahreswechsel sei das Personal um 90 Beschäftigte gewachsen. Neueinstellungen fanden laut Gardena vor allem in den operativen Bereichen von Logistik und Produktion statt.

Unternehmen investiert in alle Standorte

Angesichts dieses Wachstums investiert Gardena weiterhin in den Ausbau seiner Kapazitäten in seine Standorte. Größte Einzelmaßnahme in diesem Zusammenhang ist die Erweiterung des Werks Heuchlingen im Landkreis Heidenheim. Der Spatenstich habe bereits im November des vergangenen Jahres stattgefunden und das Bauvorhaben mache gute Fortschritte. Laut Plan, in dem man sich zeitlich befinde, soll die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus noch in diesem Jahr erfolgen. In die weiteren deutschen Standorte soll ebenfalls Geld fließen für zusätzliche Anlagen und Maschinen. Diese dienen ebenfalls der Kapazitätserweiterung sowie der Modernisierung. In Summe belaufen sich die Investitionen an den deutschen Standorten auf insgesamt 32 Millionen Euro.

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