TASPO GartenMarkt

Gartencenter Lenders vergrößert

Nach gut viermonatiger Bauzeit von November 2010 bis März 2011 bei zum Teil sehr ungünstiger Witterung präsentiert sich das Gartencenter Lenders in Mönchengladbach in neuem Glanz und mit viel Platz für eine großzügige Präsentation des umfangreichen Warenangebotes. Es bietet nach dem Umbau mehr Platz und ein neues Café sowie ein umfangreiches Baumschulangebot.

 

Das Gartencenter Lenders hat auf der Gereonstraße 80 in önchengladbach-Giesenkirchen nach umfangreichem Umbau innen und außen neu eröffnet.Werkfoto

Dabei wurde die Warmhalle um 1.080 Quadratmeter und die Kalthalle um 830 Quadratmeter erweitert. Die Gesamtfläche beträgt jetzt 30.000 Quadratmeter. Dazu wurde auch der Außenbereich erweitert, der nun eine Fläche vom 5.000 Quadratmeter umfasst. Ein Bereich neben dem alten Hallenkomplex wurde hinter das Gebäude verlagert, so dass sich die Außenfläche jetzt als einheitlicher und übersichtlicher Komplex darstellt.

„Auf dieser Fläche bieten wir ein Baumschulsortiment an, das sowohl in seiner Breite wie auch Tiefe wohl einmalig in der weiteren Umgebung ist“, erklärt Geschäftsführer Reimund Esser. Gleichzeitig wurde Platz geschaffen für weitere 70 Parkplätze und ein Regenauffangbecken (ein weiteres befindet sich im rückwärtigen Bereich, zusätzlich dient eine 300 Kubikmeter fassende Zisterne der Bewässerung). Diese Maßnahmen waren durch neue gesetzliche Bestimmungen erforderlich geworden, denn das Gelände liegt in einer Wasserschutzzone.

Harmonische Gebäudeeinheit

Nach dem Umbau schließen Gebäudeteile aus insgesamt drei Bauperioden aneinander an und bilden eine harmonische Einheit. Architekt Udo Scheffler übernahm die Dachformen der älteren Bereiche, verwendete aber für den neuen Teil eine luftige Stahlkonstruktion der Firma Siedenburger, die modernen Anforderungen an Energieeffizienz und Technik entspricht. In der Halle des ersten Bauabschnittes sind nun die Gartenmöbel untergebracht, zudem findet hier ein großzügiger Weihnachtsmarkt seinen Platz.

Ein alter Problembereich war die Kassenzone, in der es schon einmal eng werden konnte, da man auch beim Betreten des Hauses dort vorbeigehen musste. Der Kassenbereich wurde gedreht, und Ein- und Ausgang sind nun getrennt. Die Situation habe sich sehr entspannt, erläuter Esser. Für die Inneneinrichtung zeichnet die Firma Nifem verantwortlich. Hohe Regale gliedern die einzelnen Bereiche und geben auch die Wegeführung vor. In den meisten Bereichen sind sie mit hell lasiertem Holz verkleidet. Dadurch konnten auch viele der alten Regale weiter verwendet werden, sie wurden einfach durch passende Holzverkleidungen angepasst.

Die Blenden sind im Lenders-typischen Grün gehalten, aufgelockert durch thematisch passende Stimmungsbilder und Lenders-Schriftzüge oder den Lenders-Käfer. Die Fläche der Beethalle konnte durch den Umbau verdoppelt werden und zeigt sich nun sehr großzügig. Auch der Boutique-Bereich präsentiert sich auf neuer, vergrößerter Fläche.

Hier wurde in neue hochwertige Tische investiert. Im Bereich Zimmerpflanzen entschied sich Lenders gegen lange Reihen von Tischen, sondern baute Inseln aus Tischgruppen, zwischen denen sich der Kunde zwanglos bewegen kann. Esser: „Wir finden das ansprechender und hochwertiger, zudem lassen sich die Inseln immer wieder umgruppieren, und Besonderheiten können wir besser inszenieren.“ Auf dem Weg zu den Kassen gelangen die Kunden zu einer weiteren neu gestalteten Fläche, der „Genießerecke“. Hier finden sie ein hochwertiges Weinsortiment und allerlei kulinarische Köstlichkeiten.

Großzügiges Café

Durch die Erweiterung ist nun auch Platz für ein großzügiges Café mit 50 Plätzen und zusätzlich 40 Plätzen im Außenbereich, umgeben von dekorativen Pflanzen. Das Café wurde von der Firma Miggelt geplant, als Lieferant für alles rund um den Kaffee entschied man sich für „cup & cino“.

„Wir haben uns gründlich umgesehen, bevor wir uns für einen Systemlieferanten entschieden haben. Entscheidend für uns war die Flexibilität, die uns hier geboten wird, dazu kommt eine starke Marketing-Unterstützung durch hochwertige POS-Materialien“, erklärt Esser.

Lenders betreibt das Café selbst und hat dazu einen Koch eingestellt. Die Mittagskarte soll künftig noch stark ausgebaut werden. Schließlich wurde auch noch eine Apfelplantage auf 14.000 Quadratmetern und eine Birnenplantage auf 6.000 Quadratmetern neben dem Gartencenter-Gelände angelegt, um den Bestimmungen Rechnung zu tragen, dass in dem Gebiet überwiegend landwirtschaftliche Erzeugnisse produziert werden müssen. Sie wird durch einen Landwirt als Lohnunternehmer betrieben.

Gegründet wurde das Gartencenter Lenders 1929 als Baumschule. 1974 erfolgte die Eröffnung des Gartencenters mit Baumschulverkauf und 1989/90 die erste Erweiterung des Gartencenters auf 4.000 Quadratmeter Hallenfläche. 1996 gab es eine Erweiterung um eine Topfpflanzenabteilung. Vor zwei Jahren hatte das Gartencenter den ersten Schritt in Richtung Holzpelletheizung unternommen, in dem es den ersten von zwei 20 Jahre alten Ölbrennern gegen Pellets getauscht hatte. Im Zuge der nun erfolgten Erweiterung wurde die Ölheizung komplett demontiert und ein zweiter Pelletofen errichtet.

(Katharina Adams)