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Gartencenter Meisert plant Standortwechsel in Lahe

Gartencenter Meisert plant Standortwechsel in Lahe

Das inhabergeführte Gartencenter Meisert in Hannover sucht am Standort Lahe ein neues Grundstück. Meisert hatte vor einigen Wochen einen vier Hektar großen Teil seines Grundstücks in Hannover-Lahe an die HDI Versicherungsgruppe verkauft, die in Hannover expandieren will. Derzeit verhandelt Meisert mit der Stadt Hannover über ein neues Grundstück in der Nähe seines Firmengeländes in Lahe. Der Verkauf am alten Standort gehe bis zum nächsten Jahr weiter. Zwar sei den Mitarbeitern bereits gekündigt worden, doch "für unsere Kunden ändert sich erst einmal gar nichts", sagt Seniorchef Horst Meisert. Die Gespräche mit dem Wirtschaftsdezernat verliefen sehr konstruktiv, so Meisert. Der Stadt sei wichtig, dass das Familienunternehmen am Standort bleibe. Sollte man sich bald einigen, könnte schon im nächsten Jahr mit dem Bau eines neuen Betriebes begonnen werden, der derzeit in Planung ist. Sohn Tobias Meisert wird dann die Geschäftsleitung übernehmen. "Meisert ist ein gesundes Unternehmen, das in der glücklichen Lage ist, einen Betriebsnachfolger zu haben", so Horst Meisert.

Neben dem Gelände in Lahe hat Meisert noch zwei weitere Geschäfte: eines in zentraler Lage in der Innenstadt Hannovers sowie eines in Hildesheim. Dieser Betrieb mit dem Schwerpunkt Zoofachhandel wurde erst im Frühjahr diesen Jahres neu eröffnet. Aufgrund des großen Erfolges von "Zoo Meisert" wurde der Standort in Hildesheim-Bavenstedt zu klein. Der Zoo-Erlebnismarkt am Römerring ist jetzt mit 1200 Quadratmetern doppelt so groß und bietet mit seinem umfangreichen Sortiment alles, was Tierfreunde begeistert. Horst Meisert blickt optimistisch in die Zukunft und sieht auch für inhabergeführte Gartencenter gute Chancen, am Markt zu bestehen. Wichtig sei dabei, an vielen Schrauben gleichzeitig zu drehen, einzelne Maßnahmen würden nicht viel bringen. "Die Summe aller Maßnahmen ist entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Die Mehrzahl der Entscheidungen muss richtig sein", meint Meisert.