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Gartencenter wechselt Inhaber: aus Vorwerk wird Löschau

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Erneut kommen Expansionsmeldungen aus dem Raum Oldenburg: Nachdem Rainer Ostmann dort im Frühjahr sein mittlerweile sechstes Intratuin-Gartencenter eröffnen wird, verkündet Michael Löschau, Inhaber des Oldenburger Wohngartens und des Deko- und Floristikfachgeschäfts Löschau, jetzt ebenfalls eine Standort-Ausweitung. Zum 1. Februar hat er das Gartencenter Vorwerk in Rastede übernommen.

Mehrere tausend Quadratmeter großer Gartencenter-Neubau geplant

Natürlich wird auch dieser Standort den typischen Löschau-Style, angelehnt an viele Elemente des Sagaflor-„grün erleben“-Konzepts, erhalten. Allerdings geschieht das langfristig: Das gesamte 30.000-Quadratmeter-Areal wurde vom langjährigen Vorbesitzer Uwe Albertzard, der in den Ruhestand geht, an eine Investorengruppe veräußert und wird kompletten Neubauten weichen. Das künftige, architektonisch hochwertige Konzept will Michael Löschau mit einem eigenen, mehrere tausend Quadratmeter großen Gartencenter-Neubau am gleichen Strandort bereichern. „Wir freuen uns, dass wir die Familientradition der Familie Albertzard an diesem geschichtsträchtigen Standort fortführen dürfen und dem engagierten Vorwerk-Team eine gute Perspektive bieten können“, betont der neue Inhaber.

Bis zur Fertigstellung des Neubaus wird das Gartencenter Vorwerk erst einmal umgestylt und verkauft das typische Löschau-Pflanzen-, Floristik- und Deko-Sortiment, bevor dann in zwei bis drei Jahren komplett neu eröffnet wird. Langfristig will Löschau sich dann auf seine beiden größeren Standorte konzentrieren und die Bereiche Objektdekoration, Raumbegrünung, Floristik und Online-Shop integrieren.

Löschau übernimmt Mitarbeiter von Vorwerk

Das Gartencenter Vorwerk ist ein Traditionsbetrieb, gegründet 1899 und lange Jahre spezialisiert auf Rhododendron-Züchtung. Seit 2007 hatte Uwe Albertzard die Produktion komplett aufgegeben, viel Fläche als Bauland verkauft und sich rein auf den Handel mit Blumen, Pflanzen und Accessoires konzentriert. Trotz seines Umbaus zum „pinken Gartencenter“ im Jahr 2013 behielt Vorwerk bei Kunden seinen Ruf als Gehölzspezialist, vor allem für Laubgehölze, Stauden und Rhododendren. Sehr stark war Vorwerk zudem im Service- und Dienstleistungsbereich. Das Gartencenter beschäftigte rund 15 Mitarbeiter – vorwiegend gelernte Fachkräfte aus dem Floristik-, Baumschul- und Zierpflanzenbereich, die Michael Löschau übernimmt.

Stile der beiden Konzepte unterscheiden sich deutlich

Der gelernte Florist wird damit neuer Besitzer eines gestandenen und etablierten Gartencenters, das ihm sicher bis zum Neubau jetzt schon viele Möglichkeiten bietet. Allerdings unterscheiden sich die Stile der beiden Konzepte deutlich. „Damit kommt auf uns eine Menge Arbeit zu“, lacht der frischgebackene Inhaber. Michael Löschau hat schon mit seinem Oldenburger Wohngarten ein in der Branche viel beachtetes neues Konzept umgesetzt, das trotz einer für ein Gartencenter relativ kleinen Verkaufsfläche von rund 2.000 Quadratmetern gute Flächenumsätze und dabei trotzdem eine sehr stylisch-heimelige Atmosphäre schafft.

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