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Gehölzschnitt: Tipps zur richtigen Schneid-Technik

Zum Gehölzschnitt gibt Fiskars dem Endverbraucher Tipps, die auch Verkäuferinnen und Verkäufer im Einzelhandel für Beratungsgespräche nutzen können. Beim Strauch- und Baumschnitt ist eine ergonomische Gartenschere, die gut in der Hand liegt und leichtgängig arbeitet, besonders wichtig.

Getriebeastschere. Foto: Fiskars

Rollgriffscheren etwa verteilen die Belastung auf alle Finger gleichmäßig. Sie eignen sich besonders für Stauden, Rosen und Zweige bis 2,6 Zentimeter Durchmesser.

Dickere Zweige bis 5,5 Zentimeter Durchmesser sind ein Fall für Getriebeastscheren. Sind sie mit einer hakenförmigen Gegenklinge aus gehärtetem Präzisionsstahl ausgestattet. – so umschließen sie den Ast sicher. Lange Griffe reduzieren den Kraftaufwand.

Um zusätzlich die Schneidkraft zu verstärken, hat sich Fiskars die spezielle Getriebetechnik patentieren lassen. Griffe aus glasfaserverstärktem Kunststoff machen die Getriebeastschere leicht und trotzdem robust.

Zusätzlich zum richtigen Werkzeug erleichtert eine einwandfreie Technik den Pflanzenschnitt:

  • Komplette Äste sollten immer auf den Astring, den Wulst an der Astbasis, zurückgeschnitten werden. Wird er allerdings beschädigt, verschließt sich die Wunde nicht richtig.
  • Die Gefahr, dass fallende Äste einen Teil der Rinde vom Stamm reißen, ist geringer, wenn dicke Äste schrittweise gekappt werden.
  • Hobbygärtner sollten immer bedenken, dass einem Rückschnitt ein ebenso starker Austrieb folgt, da Gehölze stets ein Gleichgewicht zwischen Ast- und Wurzelmasse einhalten. Das heißt, dass durch den reinen Rückschnitt kein Baum kleingehalten werden kann. Wer kleine Pflanzen bevorzugt, sollte direkt entsprechende Sorten pflanzen.
  • Möchte man das Grundgerüst eines Baumes verändern, sollten Schnitte an gleichdicken Ästen eines Baumbereichs möglichst auf derselben Höhe durchgeführt werden.
  • Hecken immer nach oben hin schmaler schneiden, sodass der Querschnitt einem Trapez ähnelt.
  • Mehrfachblühende Edel-/Beetrosen kräftig zurückschneiden, dann treiben die Pflanzen später stark aus und bilden viele Blüten. Bei Rosen sollten Wildtriebe unter der Veredelungsstelle und Triebe mit dichten Dornen und hellem Laub stets entfernt werden. (ts)