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Genehmigung für Folienhäuser in Nordrhein-Westfalen erleichtert

Für Produktionsgewächshäuser mit Folieneindeckung können Gartenbauunternehmer in Nordrhein-Westfalen jetzt leichter eine Baugenehmigung erhalten. Dies ermöglicht ein Vermerk des NRW-Bauministeriums über „Brandschutzanforderungen an Foliengewächshäuser“, der nach Ansicht von Heiner Esser vom Landesverband Gartenbau Rheinland auch auf die Praxis in anderen Bundesländern ausstrahlen könnte. Im Kern ermöglicht dieser Vermerk nun eine Genehmigung auch beim Einsatz leicht entflammbarer Folien der Baustoffklasse B 3, allerdings unter der Voraussetzung, dass diese nur mäßig schnell abbrennen und wenig Rauch entwickeln. Als Vergleichsfolie, die dieses Verhalten zeigt, ist „PE-LD FVG Wepelen Pro-Normal“ genannt. Ihr Abbrandverhalten liegt nach einer Information des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) bei 1,5 Meter in 360 Sekunden. Wie Thomas Friedrichs vom Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen bestätigte, können dort seither Folienanbieter ihre Produkte auf diese Eigenschaften prüfen lassen.