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Gewächshäuser heizen mit Erdwärme

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Der niederländische Konstrukteur Debets Schalke bringt in Ungarn gerade Geothermie, neueste Gewächshaustechnik und Tomatenproduktion in einem Projekt zusammen.

Die per Erdwärme beheizte Gewächshausfläche der Agroszemek soll noch in diesem Monat auf 16.500 Quadratmeter erweitert werden. Foto: Debets Schalke

8.000 Quadratmeter Gewächshausfläche durch Erdwärme beheizt

Der Bau des 8.000 Quadratmeter großen Komplexes der Firma Agroszemek Kftd hatte erst im Dezember begonnen. Die erste Saat wurde im Februar ausgebracht. Inzwischen konnten die Gärtner bereits die ersten Tomaten aus nachhaltigem Anbau ernten. „Wir beobachten eine steigende Nachfrage an Gewächshäusern in Ungarn. Die Produktionsvoraussetzungen hier sind für den Anbau unter Glas sehr vorteilhaft“, sagt Dylan Schalke im Namen des Unternehmens.

Ungarn: niedrige Kosten für die Tomatenproduktion

In Ungarn herrschen niedrige Kosten für Erdwärme und ein – aus Sicht der produzierenden Unternehmen – günstiges Lohngefüge. Außerdem sind auch die Ausgaben für den Vertrieb der Tomaten überschaubar. Agroszemek plant, die Anbaufläche auf 16.500 Quadratmeter auszuweiten. Die ersten Pflanzen sollen noch in diesem Monat gesetzt werden.

Zurzeit exportiert Debets Schalke seine Gewächshaustechnik in die Tschechische Republik, die Slowakei, nach Rumänien und Österreich.