Green Me Up: Pflanzen für die junge und digitale Generation

Veröffentlichungsdatum: , TASPO Online

Das Green Me Up-Team rund um Sonja Dümmen (Mitte) und Tobias Dümmen (2. v. r.). Fotos: Green Me Up

Junge Kunden für Pflanzen zu begeistern, ist das Ziel des 2020 gegründeten Pflanzen-Onlineshops Green Me Up. Die von Sonja und Tobias Dümmen ins Leben gerufene Plattform siegte bei den TASPO Awards 2021 in der Kategorie „Bestes Angebot für die Next Generation“. Zielgruppe des Konzepts ist die jüngere Kundschaft von 25 bis 45 Jahren, die bisher noch wenig oder keine Pflanzen kauft.

„Könner“ oder „Dschungelfreund“ – Shopping mit Typtest

Green Me Up möchte Anlaufpunkt für Pflanzeneinkauf und Beratung sein, bietet seinen Kunden Trends und Neuheiten der Pflanzenwelt sowie Beratung im gleichen Stil, wie man das auch für Kleidung gewohnt ist – nach dem Motto „Shop your Style“. Dafür setzt das Konzept darauf, mit Hilfe eines Typtest die Pflanzen zu finden, die zu dem jeweiligen Kunden passen. „Könner“ oder „Dschungelfreunde“ bekommen ein anderes Angebot als Minimalisten oder komplette Pflanzenneulinge. Damit finden auch Menschen ohne grünen Daumen ihre ersten Pflanzen und sollen dank guter Erfahrung lebenslang zu Pflanzenfans werden.

Dabei ist das Sortiment der Pflanzen sowie der Zubehörartikel vom Profi vorausgewählt. Zur Pflanzenauswahl, orientiert am Kundenbedarf nach Standorten oder Eigenschaften, gibt es komplette Lösungen aus Pflanzenpaketen mit passenden Übertöpfen oder komplette Balkonkastensets, fertige Paketlösungen und verschiedenste Filtermöglichkeiten – beispielsweise „tierfreundlich“, „wenig Gießen“ oder „luftreinigend“ helfen bei der Auswahl.

Nachhaltigkeit als wichtiges Kriterium

Bei Übertöpfen wird auf Plastik verzichtet und auch Verpackung und Zusatzartikel wie Dünger und Erde werden unter nachhaltigen Maßstäben ausgesucht. Das Sortiment besteht aus Pflanzen, die einfach funktionieren und trendig sind.

Der Firmensitz in Rheinberg dient als Schaltzentrale für das Team, das den Shop betreut und sich um den Verkauf der Pflanzen kümmert. Geliefert wird dann direkt von den angeschlossenen Gärtnern zum Kunden. Vorteil: Die Pflanzen haben einen sehr kurzen Weg und kommen frisch beim Kunden an, auf schnellstem Weg sicher und plastikfrei verpackt. Nachhaltigkeit in Produktauswahl und Lieferung ist ein Muss bei Green Me Up.

Chance für dezentrale Gartenbau-Betriebe

Der direkte Versand „ab Hof“ macht eine logistische Anbindung an Handelsplattformen im Gartenbau weniger wichtig. Und bietet damit eine Chance für dezentrale Betriebe mit kundenorientiertem Pflanzenangebot, den Onlinehandel neben dem lokalen Verkauf aufzubauen. Die Gärtner verkaufen genau die Pflanzen über Green Me Up, die gerade verkaufsfertig und damit „perfekt“ für die Kunden sind. Wie auf dem Wochenmarkt wird bei dem Angebot im Onlineshop sofort erkennbar, was dem Kunden gefällt und was nicht. So werden auch Bedarf und Marktentwicklung direkt sichtbar und die Produktion kann darauf ausgerichtet werden.

Direkter Draht zum Kunden über Social Media

Die Kundensprache ist persönlich und individuell. Sie findet auf der Website von Green Me Up sowie auf den sozialen Netzwerken statt. Medien wie Instagram, Facebook, Pinterest und YouTube sind dabei ausschlaggebend. Der direkte Draht zum Kunden über Fragestunden und Communities ist das, woraus Green Me Up den Bedarf des Kunden versteht und ableitet. Die Kunden werden über Anzeigenwerbung bei Instagram und Facebook erreicht. „Wir holen sie dort ab, wo sie noch gar nicht an Pflanzenkauf gedacht haben – und inspirieren sie dazu“, sagen Sonja und Tobias Dümmen.
Was die Plattform nach Angaben der Gründer auszeichnet, ist zum einen, dass sie das gute Pflanzenangebot der Gärtner direkt mit dem Kunden verbindet. Zum anderen einen Service anbietet, den sich junge oder unerfahrene Menschen zum Thema Pflanzen wünschen.

Bestes Wachstumspotenzial

Aufgrund des steigenden Bedarfs an Pflanzen sehen die Macher von Green Me Up in der jungen Zielgruppe sowie des wachsenden Onlinemarkts in Deutschland bestes Wachstumspotenzial für ihre Idee. „In der Altersgruppe von 25 bis 45 Jahren gibt es mehrere Millionen Menschen in Deutschland, die bisher noch wenig oder keine Pflanzen kaufen und eine digitale Quelle für ihren Einkauf bevorzugen“, sagen Sonja und Tobias Dümmen. Das Angebot auf dem digitalen Pflanzenmarkt sei noch jung und wachsend. „Das bedeutet neue Chancen für den Gartenbau und für die Direktvermarktung vom Produzenten zum Kunden – eine Möglichkeit, gute Pflanzen neuen Kundengruppen zu zeigen, sie lebenslang für Pflanzen zu begeistern.“

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