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Hagebau Zukunftsmesse: Trends am Point of Sale

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Wie der Point of Sale und die Standortplanung von morgen aussieht, präsentierte die hagebau auf ihrer Zukunftsmesse. Die neuesten Trends für Fach- und Einzelhandel waren auf der Planungs-Info-Veranstaltung (PIV) in Kassel am 11. und 12. Oktober zu sehen.

Die hagebau will daran arbeiten, dass stationärer Handel und E-Commerce Hand in Hand gehen. Grafik: hagebau

Wie die Inhouse-Messe zeigte, werden sich Ladenflächen und Verkaufsstrategien in den nächsten Jahren deutlich verändern. Dabei orientieren sich die Entwicklungen an den stetig steigenden Anforderungen einer immer digitaler agierenden Kundschaft. „Große Herausforderungen benötigen passende Lösungen. Der gewachsene Einfluss großer Online-Player auf die Branche hat die Einkaufsgewohnheiten der Kunden drastisch verändert“, so Kai Kächelein, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb hagebau Einzelhandel.

Chancen aus der Digitalisierung: Erhöhter Kundennutzen

Chancen aus der Digitalisierung ergäben sich etwa bei der Marktplanung durch die Anwendung von digitalen Raumplanern, die eine 3D-Ansicht des geplanten Standortes ermöglichen,  und Konfiguratoren für spezielle Sortimentsbereiche. Ferner erleichtern   Navigationshilfen für digitale Endgeräte  es   dem Kunden, Produkte und Sortimente im Markt aufzufinden. Eine weitere Neuerung sind digitale Preisauszeichnungen und digitale Etiketten, die präsentiert wurden.  

Dirk Zahnke, Bereichsleiter Planung hagebau Gruppe, unterstreicht, dass die „Verkaufsflächen stetig angepasst und optimiert werden müssen und dies mit nahtlosen Übergängen zum Online-Handel“. Kunden müssten die Kanäle in jeder Situation nutzen können und im stationären Laden dann zusätzlich relevante Mehrwerte finden. Entsprechend war das Ausstellungskonzept der PIV 2017 vor allem auf Möglichkeiten ausgerichtet, die durch die Digitalisierung entstehen.

Dazu gehören  beispielsweise Produkt-Scanner mit RFID-Technik, LED-Wände für eine noch bessere Service-Kommunikation und VR-Brillen (auch 3D-Brillen genannt), mit denen virtuelle Realitäten abgebildet werden können. „Es geht sogar so weit, dass wir dem Kunden zeigen können, wie seine Projekte fertig aussehen werden“, hieß es. Der Kunde kann durch eine VR-Brille sein fertiggestelltes Projekt betrachten. Anhand von Schnittstellen zum Warenwirtschaftsystem kann dann direkt der nächste Schritt bei der Bestellung und Projektumsetzung gegangen werden. Informationen der gesuchten Produkte sollen dann automatisch ebenfalls zur Verfügung stehen.

Neue Generation Instore-TV-Lösungen und Touchscreens

Auch virtuelle Touren auf dem Smartphone oder dem Tablet durch einen hagebaumarkt sind möglich. Dadurch können sich Kunden künftig noch besser im Markt zurechtfinden und zielsicher zur gewünschten Ware geleitet werden. Die Kooperation geht davon aus, dass über diese neuen Möglichkeiten der Kundennutzen deutlich erhöht wird.

Neben neuen digitalen Möglichkeiten der Kundeninformation wurden auch Weiterentwicklungen von Info-Einheiten für den Point-of-Sale präsentiert wie beispielswiese Touchscreens der neuesten Generation, neue Instore-TV Lösungen und Radio-Units. Die neueste Generation von Touch-Screens ist deutlich robuster geworden und auch interaktiv. Beim Instore-TV gibt es ebenfalls Weiterentwicklungen: sie erlauben einen höheren Grad an individueller Nutzung durch unterschiedliche Kanäle.

hagebau: Augmented Reality in der Gartenplanung

Zudem wurde der Einsatz von Augmented Reality anhand von Datenbrillen vorgestellt, deren Anwendung sowohl für Kunden des Fach- als auch des Einzelhandels interessant sein können. Der Einsatz von Augmented Reality ergibt zum Beispiel neue Möglichkeiten in der Raum- und Gartenplanung für das Setzen von Zäunen oder die Terrassengestaltung.

Weitere Schwerpunkte der PIV 2017 waren Neuheiten in der 3D-Planung von Gebäuden und deren Einrichtung sowie neueste LED-Beleuchtungskonzepte für eine optimale Produktpräsentation im Fach- und Einzelhandel. Digitale Anwendungen wie die 3D-Planung ermöglichen eine völlig neue, ganzheitliche und optimale Planung. Diese erstreckt sich von der Beleuchtung, über die Haustechnik bis hin zur Elektroinstallation. Gleichzeitig wird durch die 3D-Planung eine deutliche Fehlerreduktion bereits in der Planungsphase erreicht. Ferner kann durch die 3D-Planung die Abstimmung und das verzahnte Arbeiten von Architekten und Handwerkern besser synchronisiert werden, hieß es auf der PIV.

 

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