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Handel kann im Juli mit Bienenfreunden und Co. glänzen

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Mit welchen Blumen und Pflanzen kann der Fachhandel in diesem Monat bei seinen Kunden ganz besonders punkten? Wenn es nach den Empfehlungen des Blumenbüros geht, sind das Monstera für den Indoor-Bereich, bei den Schnittblumen Helianthus, Mutterkraut und Strandflieder sowie die sogenannten „Bienenfreunde“ bei den Gartenpflanzen.

Gartenpflanzen des Monats Juli: Bienenfreunde

Der Trend zu bunt bepflanzten Beeten, die nicht nur attraktiv aussehen, sondern wertvollen Bestäuberinsekten wie Bienen, Hummeln oder Schmetterlingen zudem einen reich gedeckten Tisch bieten, hält weiter an. Entsprechend hat das Blumenbüro im Juli die „Bienenfreunde“ Schafgarbe (Achilla), Duftnessel (Agastache), Stockrose (Alcea), Große Sterndolde (Astrantia) und Anemone – allesamt winterharte Stauden – zu den „Gartenpflanzen des Monats“ erkoren.

Bei der Zusammenstellung des Sortiments kann der Fachhandel aus einer bunten Farbpalette auswählen. Die ein wenig nach Kamille duftenden Achilla gibt es mit weißem, gelben, rosafarbenen und violetten Blüten, die häufigsten Arten sind Achilla filipendulina und Achillea millefolium in unterschiedlichen Kultursorten. Bei Agastache kommen am häufigsten Sorten mit violett-blauen Ähren voller kleiner Einzelblüten vor, es gibt sie aber auch in Orange und Rot.

Majestätisch wirken Alcea mit ihrer Länge von zwei bis drei Metern und riesigen, einfachen oder gefüllten Blüten in Weiß, Rot oder Pastelltönen. Rot, rosa oder weiß blüht auch Astrantia, laut Blumenbüro „eine der schönsten Sommerblumen überhaupt“. Die Anemone schließlich begeistert Gartenfreunde durch schöne Blüten in Weiß, Rosa, Lila und Violett mit einem Herzen in Grün, Gelb oder theatralischem Schwarz.

Für die attraktive Inszenierung im Gartencenter rät das Blumenbüro dazu, die „Bienenfreunde“ rund um ein Insektenhotel zu präsentieren und so ihre Bedeutung für die Insektenwelt zu betonen. Verstärken lässt sich dieser Aspekt eventuell noch durch die Kooperation mit einem Imker und das Angebot von regional erzeugtem Honig.

Blumen des Monats Juli: Helianthus, Mutterkraut und Strandflieder

In der Schnittblumen-Abteilung kann der Fachhandel im Juli vor allem typische Sommerblumen – Sonnenblume (Helianthus), Mutterkraut (Tanacetum) und Strandflieder (Limonium bunatum) – in den Mittelpunkt stellen. Sie alle wecken Assoziationen an Sonne, blühende Felder und das Meer und passen damit perfekt zur warmen Jahreszeit.

Für sein Sortiment stehen dem Handel bei der ursprünglich aus Nordamerika stammenden Sonnenblume neben den Klassikern mit gelben Zungenblüten und dunklem Herzen auch Sorten mit gelbem, grünem oder braunem Herzen und zitronen-, oder orangenfarbenen sowie roten, einfachen oder gefüllten Blüten zur Verfügung. Das zur Familie der Korbblütler gehörende Mutterkraut gibt es einfach und gefüllt in Weiß und Gelb blühend. Der in freier Natur auf Salzwiesen und in von den Gezeiten beeinflussten Gebieten wachsende Strandflieder blüht in der Regel blau, manchmal auch gelb, lila- oder rosafarben sowie zweifarbig. Unterschieden wird zwischen Limonium-Kultursorten und Limonium sinuatum.

Lagern lassen sich die drei Sommerblumen am besten im Kühlhaus bei einer Temperatur von vier bis fünf Grad Celsius. Frischhaltemittel sorgen insbesondere in den Sommermonaten dafür, dass Helianthus, Mutterkraut und Strandflieder während des Transports, der Lagerung und der Einkaufsphase in optimalem Zustand bleiben. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit gilt es zu vermeiden, um einen bei vielen Sommerblumen als Fleck oder Schimmel sichtbaren Botrytis-Befall zu vermeiden.

Durch ihre relativ harten Stängel lassen sich Helianthus, Mutterkraut und Strandflieder am Point of Sale beispielsweise als „Zimmergarten“ arrangiert in Steckschaum präsentieren. Außerdem eignen sich die Sommerblumen für eine unkomplizierte und lässige Präsentation, etwa als locker-luftig gebundener Pflückstrauß oder verteilt auf mehrere kleine Vasen, so das Blumenbüro.

Zimmerpflanze des Monats Juli: Monstera

Die zur Familie der Aronstab-Gewächse zählende Monstera passt ausgezeichnet zum beliebten „Urban Jungle“-Look, erklärt das Blumenbüro zu seinen Zimmerpflanzen des Monats Juli. Verkaufsfördernd in den Vordergrund stellen lassen sich auch die luftreinigenden Eigenschaften der Pflanze, die in freier Wildbahn bis zu 20 Meter hoch in die Bäume klettern kann.

Die im deutschen auch als „Fensterblatt“ bezeichnete Monstera steht dem Handel zum einen in verschiedenen Sorten der bekanntesten Art, Monstera deliciosa, zur Verfügung – entweder in kleinen Topfgrößen ohne Moosstab, aber auch als meterhohe Exemplare in großen Töpfen. Weniger bekannt, aber besonders attraktiv ist Monstera obliqua mit ihren kleinen frischgrünen Blättern mit hübschem Lochmuster.

Für die Präsentation im Fachhandel empfiehlt das Blumenbüro, mit den verschiedenen Größen der Monstera von S bis XXL zu spielen. Während mittelgroße und kleine Pflanzen gut zusammen auf eine Fläche passen, können größere Exemplare in Töpfen auf Rädern platziert werden. Das „macht sie weniger einschüchternd und geht auf den Wunsch moderner Konsumenten ein, in der Wohnung einfach etwas verändern zu können“, erklärt das Blumenbüro.