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Hornbach: EBIT bricht ein

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Im dritten Quartal muss die Baumarktkette Hornbach einen unerwarteten Rückgang des Rohertrags (EBIT) verkraften.

Hornbach sieht einen der Gründe für das im Vergleich zu 2017 schlechtere Ergebnis in der teureren Unterhaltung der Filialen. Foto: Hornbach

EBIT sinkt im dritten Quartal um zwei Drittel

Wie der Konzern in einer Ad-hoc-Mitteilung berichtet, sinke das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte Betriebsergebnis EBIT für das dritte Quartal ersten Zahlen zufolge gemessen am Vorjahr um 67 Prozent. Damit stehen den 12,2 Millionen Euro aus 2017 nur vier Millionen Euro aus 2018 entgegen.
Dafür verantwortlich zeichne vor allem die unbefriedigende Ertragsentwicklung im November.

Hornbach: Konzernumsatz steigt, Rohertrag fällt

Dass sich der Konzernumsatz im dritten Quartal um 7,5 auf rund eine Milliarde Euro verbessere, falle hier wenig ins Gewicht. Zu sehr seien die Einkaufspreise gestiegen, welche auf der Konkurrenz im Baumarkt-Sektor nicht durch höhere Endkunden-Preise ausgeglichen werden können. Außerdem sei ein Anstieg der Filial- und Verwaltungskosten zu verzeichnen.
Auf die ersten drei Quartale des Jahres 2018 gesehen, geht der Rohertrag für Hornbach um 13 Prozent auf 134 Millionen Euro zurück. Dem stehen 153,6 Millionen Euro aus dem Vorjahr gegenüber.

Der Vorstand der Hornbach AG blickt skeptisch auf die weitere Entwicklung der Zahlen und hält ein Aufholen der Differenz in diesem Jahr nicht für möglich. Vielmehr geht er von einem Minus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Umsatzprognose 2018/19 belässt der Vorstand mit einem erwarteten Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich – nach einem Plus von 4,7% auf 3.256 Mio. € im Dreivierteljahr – unverändert.