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Hornbach-Gruppe steigert Umsatz und Ertrag

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Die Hornbach-Gruppe liegt mit ihrer Geschäftsentwicklung in diesem Herbstquartal nach neun Monaten weiter auf Kurs der Jahresprognose: Bei einem Umsatzwachstum im Dreivierteljahr von 5,1 Prozent auf 3.317,6 Mio. Euro stieg das Betriebsergebnis um 12,4 Prozent auf 205 Mio. Euro.

Hornbach-Gruppe verknüpft stationäres Geschäft mit dem Online-Shop und kann damit ihre Umsätze steigern. Foto: Hornbach

Umsätze der Hornbach-Gruppe liegen über dem Branchendurchschnitt

Das Umsatzwachstum von 4,0 Prozent im dritten Quartal (1. September bis 30. November 2017) war vergleichbar mit den Zuwächsen im vorangegangenen Sommerquartal. „Wachstumsmotor sind im laufenden Geschäftsjahr weiterhin unsere internationalen Bau- und Gartenmärkte. Im übrigen Europa verzeichneten wir ein kräftiges Umsatzplus, während die Umsatzkurve in Deutschland flacher anstieg“, sagte Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG.  

„In Deutschland und den meisten anderen Ländern, in denen wir großflächige Baumärkte und E-Commerce betreiben, haben wir uns im Neunmonatszeitraum 2017/2018 erneut besser entwickelt als der Branchendurchschnitt. Wir führen das auch darauf zurück, dass wir unser stationäres Geschäft so konsequent mit dem Online-Shop verknüpfen wie kaum ein anderer Wettbewerber“, so Hornbach.  

Hornbach betreibt konzernweit 156 stationäre Bau- und Gartenmärkte

Im dritten Quartal 2017/2018 hat der Konzern einen neuen Bau- und Gartenmarkt in Halle eröffnet und einen älteren Standort in Hanau geschlossen. Flächenbereinigt wachsen die Baumärkte damit um 3,6 Prozent. Zudem wurden mit der Slowakei und Schweden zwei weitere Länder ans digitale Netz angeschlossen.

Damit betreibt die Gruppe zum 30. November konzernweit 156 stationäre Bau- und Gartenmärkte, davon 98 in Deutschland, sowie Online-Shops in Deutschland und sieben weiteren europäischen Ländern. Bis Ende Februar 2018 will die Hornbach-Gruppe in Rumänien mit dem letzten noch ausstehenden Online-Shop an den Start gehen.

Umsätze des DIY-Einzelhandelsgeschäfts steigen um knapp 5 Prozent

Nach erfreulichen Ergebnissteigerungen im ersten Halbjahr lag das Betriebsergebnis (EBIT) im dritten Quartal 2017/2018 mit 29,2 Mio. Euro fast auf Vorjahresniveau (29,8 Mio. Euro). Somit stieg das EBIT der Gruppe im Dreivierteljahr um 12,4 Prozent auf 205 Mio. Euro (Vorjahr: 182,3 Mio. Euro). Im Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG nahm das EBIT im Neunmonatszeitraum um 15,6 Prozent auf 153,7 Mio. Euro zu, während die Umsätze des DIY-Einzelhandelsgeschäfts um 4,9 Prozent auf 3.109,6 Mio. Euro zulegten.

Der insbesondere auf professionelle Kunden des Baugewerbes ausgerichtete Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH verzeichnete im Dreivierteljahr ein Umsatzwachstum von 8,2 Prozent auf 206,3 Mio. Euro und verbesserte das EBIT im gleichen Zeitraum um 1,1 Prozent auf 8,8 Mio. Euro. Im Teilkonzern Hornbach Immobilien AG stieg das EBIT im Neunmonatszeitraum um 2,4 Prozent auf 44,9 Mio. Euro.

Hornbach-Gruppe erwartet höhere Kosten durch die Digitalisierung des Einzelhandelsgeschäfts

Hinsichtlich der Ertragsprognose rechnet der Vorstand unverändert damit, dass sich der EBIT-Vorsprung bis Geschäftsjahresende am 28. Februar 2018 deutlich zurückbilden wird. So erwartet die Hornbach-Gruppe im vierten Quartal 2017/2018 (1. Dezember 2017 bis 28. Februar 2018) insbesondere höhere Kosten im Zusammenhang mit der forcierten Digitalisierung des Einzelhandelsgeschäfts.

Deshalb geht der Vorstand für das Gesamtjahr weiterhin davon aus, dass das EBIT im Hornbach Holding AG & Co. KGaA Konzern auf oder leicht über dem Vorjahresniveau (156,8 Mio. Euro) liegen wird. Für das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte EBIT wird unverändert ein Wert in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2016/2017 (159,8 Mio. Euro) erwartet.