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Hornbach treibt Mehrkanalhandel voran

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Im laufenden Geschäftsjahr 2018/19 will die Hornbach-Gruppe weiter kräftig in die Digitalisierung ihres Baumarkt-Einzelhandelsgeschäfts investieren, um ihre strategische Wettbewerbsposition im europäischen DIY-Markt auszubauen.

Hornbach investiert in die Verknüpfung von stationären Märkten und Onlinehandel. Foto: Hornbach

Zukunftsfähigkeit von Hornbach sichern

„Dabei gilt es, die Sicherung unserer Ertragskraft einerseits und die Sicherung der Zukunftsfähigkeit andererseits in einer gesunden Balance zu halten, die uns langfristig stark macht“, sagte Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG, der persönlich haftenden Gesellschafterin der Hornbach Holding AG & Co. KGaA, heute im Rahmen der Bilanzpressekonferenz.

Vor diesem Hintergrund strebt der Konzern 2018/19 ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich an und will das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte EBIT in etwa auf Vorjahresniveau halten.

Lücken im DIY-Onlinekanal geschlossen

Die Hornbach-Gruppe (Hornbach Holding AG & Co. KGaA Konzern) treibt die digitale Transformation ihres Baumarkt-Einzelhandelsgeschäfts (DIY) energisch voran: Allein im Geschäftsjahr 2017/18 (1. März 2017 bis 28. Februar 2018) schulterte der Konzern Aufwendungen in Höhe von mehr als 60 Millionen Euro für den Ausbau seines Mehrkanalhandels, das waren gut 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Damit wurden insbesondere die letzten Lücken im DIY-Onlinehandel geschlossen, die technologische Infrastruktur aufgerüstet und der Service für die Kunden weiter verbessert, teilt das Unternehmen zur diesjährigen Bilanzpressekonferenz mit.

Operative Ertragskraft stabil

Trotz der hohen Aufwendungen für die Digitalisierung gelang es dem familiengeführten Traditionsunternehmen aus der Pfalz demnach, seine operative Ertragskraft stabil zu halten. „Beträchtliche Investitionen in die Verknüpfung von stationären Märkten und Onlinehandel sind nach unserer Überzeugung keine Option, sondern eine Notwendigkeit, um gestiegene Ansprüche der Verbraucher im digitalen Zeitalter erfüllen zu können“, so Albrecht Hornbach bei der Bilanzvorlage in Frankfurt.

Mehrkanalstrategie bedeute, technologisch mit den führenden Online-Pure-Playern gleichzuziehen. Albrecht Hornbach: „So können wir umso besser unseren uneinholbaren Vorteil ausspielen: das stationäre Einkaufserlebnis mit professioneller fachlicher Beratung in großflächigen Märkten an besten Standorten.“

Hornbach: „produktivster Baumarktbetreiber der Top 10“

Wie die Branchenstatistik zeige, sei der Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG unter den zehn größten deutschen Baumarktbetreibern im vergangenen Jahr mit Abstand am stärksten gewachsen und habe seine Position als produktivster Baumarktbetreiber der Top 10 weiter ausgebaut. Nach eigenen Angaben liegt Hornbach mit einem Nettoumsatz von 2.135 Euro pro Quadratmeter Verkaufsfläche rund 60 Prozent über dem Durchschnitt des relevanten Wettbewerbs.

Die Erträge wurden im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Grund für den Anstieg ist den Angaben zufolge vor allem die dynamische Umsatzperformance in Verbindung mit einer stabilen Handelsspanne sowie verbesserte Kostenrelationen im Filialbetrieb und bei den Voreröffnungskosten.

Konzernumsatz um rund fünf Prozent gestiegen

Aus dem von der Hornbach-Gruppe jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht 2017/18 geht weiter hervor, dass der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2017/18 um 5,1 Prozent auf 4,14 Milliarden Euro gestiegen ist. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 3,7 Prozent auf 166 Millionen Euro.