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Horti Fair: Auf Weg zu neuem Konzept?

34.043 Fachbesucher aus etwa 100 Ländern kamen vom 13. bis 16. Oktober zur internationalen Gartenbau-Fachmesse Horti Fair ins Amsterdamer Messezentrum RAI. Die Besucherzahl sank damit um mehr als ein Viertel. Der Rückgang der Horti Fair-Besucherzahl hat sich damit dramatisch verstärkt.

Zwei Drittel der Horti Fair-2009-Besucher haben Entscheidungsfunktion in Betrieben. Wer diesmal nach Amsterdam kam, sah auf 60.000 Quadratmeter Brutto-Ausstellungsfläche das Angebot von 740 Anbietern aus etwa 40 Ländern. Letztes Jahr war die Horti Fair von ungefähr 900 Ausstellern aus 49 Ländern beschickt worden.

Das offizielle Messethema lautete "Für eine nachhaltige Zukunft". Technik für den Unterglasgartenbau war wie gewohnt bei der Horti Fair so breit und vertiefend wie bei keiner anderen Fachmesse zu finden. Die Schnittblumen blieben ebenfalls ein Schwerpunkt, insbesondere durch die Präsentationen der großen Züchtungshäuser von Schnittrosen, Chrysanthemen, Gerbera und anderen Hauptkulturen.

Der Termin für die nächstjährige FloraHolland Trade Fair wurde auf den 3. bis 5. November 2010 festlegt und dort die verfügbare Ausstellungsfläche von 15.000 auf 20.000 Quadratmeter erweitert.

Die Horti Fair werde sich noch stärker als bisher um "internationale Anbauer", einschließlich der niederländischen Produzenten, bemühen. Leider sei es nicht gelungen, Horti Fair und FloraHolland Trade Fair unter ein Dach zu bekommen. Laut Schlussbericht der Messeleitung will man bei der Horti Fair den Fokus künftig noch intensiver auf Innovation, Wissenstransfer und das Thema "Nachhaltigkeit" ausrichten. Ein Interview mit Timo Huges (Hauptgeschäftsführer von FloraHolland) ist in der TASPO 43/09 zu finden.