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Insolvenz: Gartencenter der Sopora aus wirtschaftlicher Schieflage befreit

Wie der Insolvenzverwalter Malte Köster dem Weser Kurier mitteilt, wurden die Gartencenter-Filialen der Sopora OHG erfolgreich verkauft. Die Investoren stammen demnach aus dem direkten Umfeld der bisherigen Gesellschafter. Alle Mitarbeiter sollen übernommen werden.

Von einer Schließung der Gartencenter bleiben die Mitarbeiter der Sopora OHG trotz der Insolvenz verschont. Foto: Markus Bormann Fotolia

Laut Informationen des Insolvenz-Portals hatte die Sopora OHG am 30. Januar 2015 Insolvenz angemeldet. Das Verfahren wurde am Montag offiziell eröffnet. Ein Liquidätsengpass habe zur wirtschaftlichen Schieflage geführt.

Jahreszeitliche Schwankungen machten Gartencentern zu schaffen

„Das Geschäft vieler Betriebe im Blumen- und Pflanzenhandel sowie auch im Landschafts- und Gartenbau ist stark von saisonalen Effekten und jahreszeitlichen Schwankungen geprägt. Wenn nicht in genügendem Maße finanzielle Polster gebildet werden konnten, droht in den Übergangsmonaten die Zahlungsunfähigkeit“, erklärte Insolvenzverwalter Köster gegenüber dem Insolvenz-Portal.

Alle Mitarbeiter der Gartencenter sollen übernommen werden

Die Details der Transaktion sind nicht bekannt, da die Parteien hier Stillschweigen vereinbart hatten. Eins scheint jedoch klar: Die neuen Eigentümer wollen alle 21 Mitarbeiter übernehmen. Die betroffenen Gartencenter hatten trotz des Verfahrens ihre Geschäftstätigkeit weitergeführt.

Die Sopora OHG wurde 1985 gegründet. Insgesamt sechs Gartencenter gehören dem Unternehmen an. Die Filialen liegen im Großraum Bremen. Gestartet war das Unternehmen vor dreißig Jahren als Sonder- und Restpostenmarkt. (ts)