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Insolvenzplanverfahren: Sanierung scheint für Folkerts möglich

Im Insolvenzantragsverfahren über die Unternehmen Folkerts Pflanzgut mbH und Heiner und Johann Folkerts GbR Baumschulen (beide Edewecht) scheint sich eine Sanierung anzubahnen. Wie der vorläufige Insolvenz- verwalter, die Kanzlei Dr. Bernd Sundermeier (Varel), gegenüber der TASPO mitteilte, ist angestrebt, ein Insolvenzplanverfahren durchzuführen. Ein solches Verfahren, bei dem Gläubigergruppen gebildet werden, sei gleichbedeutend mit einer Sanierung. Derzeit würde noch auf Bestandsaufnahmen gewartet. Eingeleitet wurde das Insolvenzantragsverfahren gegen Folkerts Pflanzgut, vertreten durch Geschäftsführer Johann Folkerts, am 24. Februar 2006 (Az 61 IN 16/06, Amtsgericht Oldenburg). Zum gleichen Datum begann auch das Insolvenzantragsverfahren über die Heiner und Johann Folkerts Baumschulen, vertreten durch Johann Folkerts als persönlich haftender Gesellschafter (Az IN 15/06). In beiden Fällen hat das Gericht Anfang März die Vollmachten des vorläufigen Insolvenzverwalters über die Insolvenzmasse erweitert. Produziert wird bei Folkerts nach aktuellen Angaben von der Internetseite des Unternehmens auf 18 Hektar zusammenliegender Kulturfläche. Das Sortiment umfasst Koniferen, Edelkoniferen, Immergrüne Moorbeetgehölze, Heide, Zwergrhododendren und als Spezialität Ginkgo. Zielgruppe sei der private Konsument, der über die Belieferung von Fachgartencentern in ganz Europa angesprochen werde.