TASPO GartenMarkt

Interview: "Wer mit Rosen kein Geld verdient, macht etwas verkehrt"

Wie findet das Gartencenter seine Rosenkunden? Wird mit Rosen noch Geld verdient? Über die Profilierung des Fachhandels mithilfe der Königin der Gartenblumen, sprachen wir mit dem Rosenexperten Klaus Körber, Veitshöchheim.

? Die Rose, hübsch hingestellt, nett andekoriert - man hat den Eindruck, Herr Körber, das reicht im Gartencenter nicht mehr dazu aus, den Kunden die Rosen rüberzubringen. Haben Sie dazu konstruktive Vorschläge?

Da wird in den Betrieben viel Richtiges getan. Ich denke aber, dass man die Rose selbst noch viel stärker hervorheben muss. Sie ist mit Abstand die Pflanze, die am stärksten die Emotionen der Kunden anspricht. Die Rose packt alle. Sie geht über die Nase oder das Auge direkt ins Herz. Das muss man mehr auf den Präsentierteller heben - und dann nach Vorteilspunkten aufbrechen.

? Nach was, bitte, aufbrechen?

Die Leute fahren stärker auf Duft ab, als man glaubt. Aber oft stehen im Handel Sorten nur gruppenweise nebeneinander. Da ist weiter die Gesundheit: Die Leute wollen gesunde Rosen! Und da ist die Schönheit. Die wird zunehmend mit Nostalgie oder mit Englischen Rosen gleichgesetzt. Für den Kunden ist aber am PoS oft gar nicht erkennbar, wofür welche Sorte steht.... Das gesamte Interview mit Klaus Körber finden Sie in der aktuellen Ausgabe TASPO-GartenMarkt April 2007