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Keine Verpflichtung zur elektronischen Ladenkasse

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Offene Ladenkassen, wie sie oft von kleineren Einzelhandelsgeschäften geführt werden, dürfen auch 2017 noch eingesetzt werden. Allerdings muss dann täglich ein Kassenbericht in zusammenhängender Form erstellt werden.

Wer 2017 keine elektronische Ladenkasse benutzt, muss täglich einen Kassenbericht anfertigen.

Offene Ladenkasse vs. elektronische Ladenkasse

Sollte eine Kassenüberprüfung durch die Behörden stattfinden, reichen Sammlungen aus losen Blättern oder Excel-Tabellen nicht. Denn hier können die Prüfer nicht nachvollziehen, wann Änderungen an der Abrechnung vorgenommen wurden.    

Wer sich dazu entschließt eine elektronische Kasse zu verwenden, muss darauf achten, dass diese dem aktuellsten Stand der Technik entspricht. Für die Aufrüstung sind gegebenenfalls hohe Kosten fällig.

„Jeder Verwender einer elektronischen Ladenkasse kann auf eine günstige offene Ladenkasse umsteigen, statt sich gegebenenfalls ein neues, teures Elektrokassengerät anzuschaffen zu müssen“, meldet die Avery Zweckform Gmbh beispielsweise, die rechtlich geprüfte Formulare zur Abrechnung auf den Markt bringt.

Das gehört 2017 in den täglichen Kassenbericht

Zwingend erforderlich sind die folgenden Angaben im Kassenbericht, um die Tageseinnahmen rechnerisch korrekt zu ermitteln:

  • Grundlage: Kassenendbestand
  • Abzüglich: Kassenendbestand des Vortages (= Kassenanfangsbestand des Abrechnungstages)
  • Abzüglich: Bareinlagen (z.B. für Wechselgeld)
  • Zuzüglich: getätigte Ausgaben
  • Zuzüglich: Barentnahmen
  • Summe = Tageseinnahmen