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Kiefernholznematode in der Schweiz entdeckt

Der Quarantäneschädling Kiefernholznematode (Bursaphelenchus xylophilus) wurde erstmals in der Schweiz nachgewiesen, teilte das Schweizer Bundesamt für Umwelt am 5. Mai mit. Der Nematode bevorzugt Föhren-Arten, befällt aber auch andere Nadelholzarten.

Eingeschleppt wurde der Schädling über importierte Nadelholzrinde aus Portugal. Die Rindenlieferung war für den Verkauf über Gartencenter für Zierzwecke bestimmt.

Der Bund hat die portugiesische Nadelholzrinde per sofort für den Verkauf und die Verteilung gesperrt, sie gilt als Risikoware. Lieferungen müssen zwischengelagert und auf den Schädling getestet werden.

Der Kiefernholznematode gilt dem Schweizer Umweltamt zufolge als einer der gefürchtetsten Schädlinge für die europäischen Wälder. In Portugal 1999 erstmals nachgewiesen, gab das Land in den Jahren 2001 bis 2009 zweistellige Millionenbeträge für Kontrolle und Bekämpfung des Schädlings aus.

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