TASPO GartenMarkt

Klar gegliedert. Das neue Gartencenter Herde in Dortmund-Sölde

Beständig ist nur der Wandel. Dessen ist sich der geschäftsführende Gesellschafter von zwei Herde Filialen, Dirk Michel, mehr als bewusst. Was gestern richtig war, muss heute nicht mehr stimmen. So wurde nach der Eröffnung der neu errichteten Filiale in Dortmund-Sölde im September 2008 bereits mehrfach umgebaut, Regale und Displays erneuert, die Höhe durch abgehängte Rahmen gebrochen, die Warenanordnung verändert. Der neue Standort in der Emschertalstraße gilt mit seinem Konzept der Waren- und Wegeaufteilung als wegweisend. Hell, hoch, großzügig, übersichtlich und mit dem Bestreben, den Kunden das komplette Sortiment zu bieten und ihn daran vorbeizuführen. Der Kunde geht in die Kalthalle hinein und linksherum zum Warmhaus, die Tische sind mit Aufbauten davor versehen, kleine Schauanlagen lockern auf. Man hat das Gefühl von Weite. Der Kunde kann abkürzen, hat alles im Überblick. Bei einer Fläche von 4.500 Quadratmetern Warmhaus, 3.500 Quadratmetern Kalthaus und 2.500 Quadratmetern Baumschule setzen Michel und sein Team einen klaren Schwerpunkt auf die Pflanze. Sie hat bereits jetzt einen Anteil von 60 Prozent und der soll eher noch zunehmen. Kompetenz zeigt das Gartencenter zum Zweiten im Dekobereich. Textilblumen gewannen im Neubau einen höheren Stellenwert. Auch die Technik hat nun mehr Gewicht als früher. Das Sortiment der Gartengeräte ist gestrafft, auf Marken beschränkt, in der Tiefe aber ausgeweitet. Michel ließ sich dafür die Top 100 Artikel, die meistgekauften, vom Lieferanten geben. Die Regalierung ist in grau und aus Tegometall. Laut Euroshop 2008 der Trend der nächsten Jahre. Was sich ansonsten noch geändert hat, lesen Sie im neuen Gartenmarkt in der TASPO 34/09.