TASPO GartenMarkt

Klimacomputer: Regelstrategien verfeinert

„Der Klimacomputer ist die Schnittstelle zwischen der Technik und dem Gärtner. In einfachen – wie auch in komplexeren – Betrieben bedeutet dies, dass der Klimacomputer möglichst viele Informationen benötigt, umso besser ist der Überblick über die einzelnen Anlagen.

Die Software für den Tomatenanbau wurde speziellen Bedürfnissen angepasst. Werkfoto

Je mehr man sieht, desto besser versteht man die Zusammenhänge und kann so den gewünschten und ungewünschten Energiefluss veranschaulichen“, informiert Regina Schwan, Geschäftsführerin der Schell GmbH (Egenhofen). Das Unternehmen ist spezialisiert auf Gewächshausautomatisierung.

In Verbindung mit den neu verfeinerten Regelstrategien kann nach eigenen Angaben einiges an Energie gespart werden. Die Regelstrategie „Weihenstephaner Modell“ ist laut Regina Schwan mit fast jedem Softwarestand einstellbar. Sie sei bei den meisten Kulturen anwendbar.

Um Vertrauen zu fassen, sollten die Anwendungsmöglichkeiten Schritt für Schritt versucht werden. „Wir bieten unseren Kunden gerne Schulungen und Hilfestellung an, um möglichst effizient mit dem Klimacomputer zu arbeiten.

Oft sehen wir Klimacomputer auf Grundeinstellung stehen, dort liegt dann noch viel Potenzial verborgen“, so Regina Schwan. Wo es möglich ist, seien auch Strategien wie „Warmer Fuß und Kühler Kopf“ oder ähnliches anwendbar. Dies hänge viel vom vorhandenen Konzept ab. In der Gemüseproduktion hat Schell die Programme für die bedarfsgeführte Klimaregelung und Bewässerung. Dies fängt an beim:

  • Sieben-Zeitzonen-Programm für einen optimierten Temperaturverlauf,
  • Strahlung und Strahlungssummeneinfluss,
  • speziell abgestimmte Bewässerungs- und Düngungsprogramme,
  • bis zur Erfassung des Wachstumgewichtes. (ts)

Lesen Sie mehr über Luftumwälzung und wie Energie und Kosten gespart werden können im TASPO extra Gewächshaustechnik der aktuellen TASPO Ausgabe 37/2013.

Mehr Informationen gibt es unter www.schellgmbh.de.