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Landgard: faire Pflanzen & alternative Verpackungen

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Intelligente Alternativen zu Kunststoffverpackungen und Zierpflanzen aus fairer Produktion: Darum soll es sich laut Landgard unter anderem bei den diesjährigen Nachhaltigkeitswochen der Erzeugergenossenschaft drehen.

Auf der spoga+gafa will Landgard ihre diesjährigen Nachhaltigkeitswochen offiziell eröffnen. Foto: Landgard

„Natural Branding“ statt Umverpackung

Die umstrittenen Kunststoffverpackungen zum Beispiel bei Obst- und Gemüse lassen sich durch Schalen aus Pflanzenfasern oder Recyclingmaterialien ersetzen, wie an verschiedenen Standorten von Landgard gezeigt werden soll. Weitere Alternativen sind Blumensteigen aus Altpapier und „Natural Branding“ zur vollständigen Vermeidung von Umverpackungen – sogenannte Bio-Label lassen sich bei dem innovativen Verfahren einfach auf die Schale dafür geeigneter Gemüsesorten lasern.

Ebenfalls Thema bei den diesjährigen Nachhaltigkeitswochen von Landgard sind faire Produkte wie Poinsettien, Rosen oder Bananen aus Fair-Trade-zertifizierter Produktion, die einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Arbeits- und Sozialbedingungen in ihren Ursprungsländern leisten, wie die Erzeugergenossenschaft betont.

Schwerpunkte nachhaltiger Aktivitäten wandeln sich

„Das heutige Verständnis von Nachhaltigkeit ist über 300 Jahre alt – und wird sicherlich auch die nächsten 300 Jahre bestehen bleiben. Was sich aber immer wieder ändert sind die Schwerpunkte, die bei nachhaltigen Aktivitäten im Mittelpunkt stehen“, erklärt Dr. Svea Pacyna-Schürheck, Bereichsleiterin Qualitäts- und Nachhaltigkeitsmanagement bei Landgard.

Standen im vergangenen Jahr vor allem die Themen Biodiversität und der Einsatz bestimmter chemischer Pflanzenschutzmittel in der Diskussion, sind es aktuell eher Themen wie „Verpackungen und die Minimierung des Kunststoffeinsatzes, erhöhte Nitratgehalte im Grundwasser und Arbeits- und Sozialbedingungen in Südeuropa und in Drittländern“, so Pacyna-Schürheck.

Neben diesen Fokusthemen greifen die diesjährigen Nachhaltigkeitswochen von Landgard unter anderem auch alternative Pflanzensubstrate, die Zusammenarbeit mit renommierten Verbänden und NGOs, nachhaltige Lizenzen und Kooperationen sowie die Spendensammlung „Deckel gegen Polio“ auf.

Bestandteil der Landgard Nachhaltigkeitsstrategie

Die Aktionstage vom 3. bis 23. September sind Bestandteil der standortübergreifenden Nachhaltigkeitsstrategie von Landgard, die sich aus den vier Säulen „Grüne Produkte“, „Klima, Energie und Umwelt“, „Mitarbeiter“ und „Gesellschaft“ zusammensetzt und „Antworten auf drängende ökologische und gesellschaftliche Probleme“ finden will, wie die Erzeugergenossenschaft betont.

Den Startschuss zu den Nachhaltigkeitswochen 2018 will Langard nach eigenen Angaben auf der spoga+gafa in Köln geben.